Freitag , 2. Oktober 2020
Ein Mann aus Oberösterreich schleift seinen Hund über mehrere Kilometer hinter seinem Auto her, das Tier verendet qualvoll. (Symbolfoto) Quelle: Ralf Hirschberger/dpa

Mann schleift Hund kilometerweit hinter Auto her: Tier stirbt qualvoll

Ein Mann aus Oberösterreich schleift seinen Hund über mehrer Kilometer hinter seinem Auto her, das Tier verendet qualvoll. Obwohl der Hund eine kilometerlange Blutspur hinterließ, will der Fahrer nichts bemerkt haben.

Großstroheim. Ein Mann aus Oberösterreich hat seinen Hund über mehrere Kilometer hinter dem Auto hergeschleift, bis der Hund schließlich qualvoll starb. Der Hund war mit einer Leine an der Anhängerkupplung des Autos befestigt, meldet die österreichische Landespolizeidirektion.

Nachdem Augenzeugen Anzeige bei der Polizei gestellt hatten, konnte der Halter des Fahrzeuges jetzt ermittelt werden. Eigenen Angaben zufolge wollte der 65-Jährige lediglich seinen Bruder besuchen – als er dort ankam, habe er den leblosen Hund am Heck seines Autos bemerkt.

Das hinterhergeschleifte Tier hinterließ eine teils starke Blutspur über mehr als 1,5 Kilometer. Die Polizei vermutet, dass der Mann ab Beginn der Blutspur so schnell gefahren war, dass der Hund nicht mehr hinterherlaufen konnte.

Der 65-Jährige gab an, dass seine Ehefrau den Hund während des Rasenmähens mit einer Leine an die Anhängerkupplung seines Autos gebunden hatte. Nach eigenen Angaben habe der Mann nichts davon gewusst – und auch als Zeugen versuchten, ihn zum Anhalten zu bewegen, habe er nichts bemerkt.

RND/ros