Freitag , 25. September 2020
Collien Ulmen-Fernandes, hier mit ihrem Mann Christian Ulmen, hat seit Jahren einen Stalker – und hält ihr Kind aus Angst aus der Öffentlichkeit heraus. Quelle: imago images/Future Image

Collien Ulmen-Fernandes über Stalker: “Ich habe Angst, dass er mein Kind entführt“

Fotos der Tochter von Collien Ulmen-Fernandes sucht man im Netz vergeblich. Der Grund: Seit Jahren hat die Schauspielerin einen Stalker – und hält ihr Kind aus Furcht aus der Öffentlichkeit heraus. Collien-Ulmen Fernandes hat Angst, dass ihre Tochter entführt wird.

Das eigene Kind der Öffentlichkeit präsentieren oder Fotos des Kindes auf Instagram posten – all das kommt für Collien Ulmen-Fernandes nicht infrage. Sie hat offenbar einen Stalker und fürchtet, er könne ihr Kind entführen.

“Ich glaube, das kann sich niemand vorstellen, der das nicht selbst erlebt hat, wie das ist, wenn jeden Tag jemand vor der Tür steht”, erzählt die 38-Jährige gegenüber RTL. Das vermeintlich Paradoxe daran: “Es geht davon eine Bedrohung aus, ohne dass eine konkrete Bedrohung ausgesprochen wird.”

Collien Ulmen-Fernandes hat einen drogensüchtigen Stalker

Jahrelang hatte Collien Ulmen-Fernandes einen Stalker, wie sie dem Sender berichtet – auch das sei ein Grund dafür, dass sie ihre Tochter nicht öffentlich zeigt. “Ich will nicht, dass er weiß, wie unser Kind aussieht”, erklärt sie im Interview mit RTL. Vor ihrem Umzug – für den der Stalker auch ein Grund war – habe der Mann teilweise jeden Tag vor der Haustür gestanden. Nachdem Collien Ulmen-Fernandes einen Strafantrag bei der Polizei stellte, erfuhr sie demnach, dass ihr Stalker ein Drogensüchtiger sei, der bereits in einer geschlossenen Psychiatrie gewesen ist.

Laut Ulmen-Fernandes durfte die Polizei kein Strafverfahren gegen den Mann einleiten, “weil er ja noch nichts gemacht hatte”. Die Moderatorin zeigt sich gegenüber RTL fassungslos: “Er muss also erst zustechen, damit etwas passiert.”

“Ich habe Angst, dass er mein Kind entführt”

Sie will dem Bericht zufolge nicht, dass der Stalker weiß, wie ihr Kind aussieht oder wo die Familie zur Zeit lebt. “Ich hab’ einfach Angst, dass er vielleicht irgendwann mal zur Schule fährt und sagt, dass er ein Verwandter ist und das Kind ins Auto packt.”

Collien Ulmen-Fernandes bringt ihrer Tochter demnach bei, nicht mit Fremden mitzugehen und auch nicht die Haustür zu öffnen, wenn sie alleine zu Hause ist. Um die Ernsthaftigkeit der Situation zu verstehen, sei Ulmen-Fernandes Tochter jedoch noch etwas zu jung.

RND/ros