Freitag , 23. Oktober 2020
Ernst August Prinz von Hannover hat Ärger mit der Polizei in Österreich. Quelle: dpa

Ernst August Prinz von Hannover bedroht Polizistinnen mit Baseballschläger – Anzeige

Vor einer Woche hatte es bei Ernst August Prinz von Hannover in Österreich bereits einen Polizeieinsatz gegeben. Am Montagabend geriet der 66-Jährige nun erneut mit der Polizei aneinander. Mit einem Baseballschläger in der Hand beschimpfte er offenbar zwei Polizistinnen.

Ernst August Prinz von Hannover sorgt erneut mit einer Begegnung mit der Polizei für Schlagzeilen. Diesmal soll der 66-Jährige am Montagabend zwei Polizistinnen mit einem Baseballschläger bedroht und beleidigt haben, wie die Polizei der “NP” bestätigte.

Ernst August habe vorgehabt, bei der Polizeistation Scharnstein in Österreich eine Anzeige aufzugeben, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Dort sei mit dem Taxi hingefahren. Da die Dienststelle zu dem Zeitpunkt nicht besetzt gewesen sei, habe sich der Prinz mit dem Taxi wieder zurück fahren lassen. Auf dem Rückweg sei das Taxi dann an zwei Polizistinnen vorbei gefahren, die den Verkehr überwachten. In dem Statement der Polizei heißt es: “Das Taxi blieb neben den Polizistinnen stehen und der 66-Jährige ließ das Fenster hinunter. Dann soll er eine der beiden Polizistinnen aufs Übelste beschimpft und sie mit einem mitgebrachten Baseballschläger bedroht haben. Anschließend fuhr das Taxi wieder weiter.” Ernst August Prinz von Hannover sei für den Vorgang angezeigt worden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es an seinem Wohnsitz im österreichischen Grünau einen Polizeieinsatz gegeben, weil Ernst August nach eigenen Angaben wegen einer Unterzuckerung Hilfe benötigt und deshalb den Notruf gewählt habe. Der 66-Jährige behauptete einen Tag später gegenüber der “Kronen Zeitung”, dass die Beamten ohne Grund auf ihn losgegangen seien: “Ein Polizist hat mich geschlagen. Ich glaube, die waren besoffen, die machten zumindest den Eindruck”.

Die Polizei bestätigte damals den Einsatz gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), stellte die Situation aber anders dar: “Da sich die Person äußerst aggressiv gegenüber den Helfern verhielt, diese körperlich attackierte und auch eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sie nach einer ärztlichen Untersuchung in das Klinikum Vöcklabruck gebracht.”

RND/kiel