Im Freizeitpark Dreamworld in Australien sind vier Menschen gestorben.

Tote nach Tragödie in australischem Freizeitpark Dreamworld: Anklage gegen Betreiber erhoben

2016 sterben in einer Wildwasserbahn im australischen Freizeitpark Dreamworld vier Menschen. Nun wird Anklage gegen die Betreiber der Anlage erhoben. Ihnen wird vor allem vorgeworfen, die Anlagen nicht genügend gesichert und instandgehalten zu haben.

Canberra. Gegen die Betreiber des australischen “Dreamworld”-Freizeitparks ist nach dem Tod von vier Gästen bei einem Wildwasserbahn-Unfall im Jahr 2016 Anklage erhoben worden. Vor einem Gericht in Brisbane gehe es um drei Vorwürfe im Zusammenhang mit der Tragödie, wie die Muttergesellschaft Ardent Leisure am Dienstag mitteilte. Der Fall soll ab dem 29. Juli verhandelt werden.

Wegen einer Fehlfunktion bei der Wildwasserbahn "Thunder River Rapids" starben vor vier Jahren zwei Männer und zwei Frauen in dem Park im Bundesstaat Queensland. Zwei der Opfer wurden aus ihrem Floß herausgeschleudert, zwei weitere wurden unter Wasser eingeklemmt. Der Park wurde nach dem Unglück für einige Monate geschlossen, die Unglücksbahn wurde abgerissen.

Vorwurf: Anlagen nicht genügend gesichert

Den Betreibern des Parks wird vor allem vorgeworfen, die Anlagen nicht genügend gesichert und instandgehalten zu haben. Damit seien Menschenleben gefährdet worden. Die Höchststrafe für jeden Anklagepunkt betrage 1,5 Millionen australische Dollar (920 000 Euro), erklärte Ardent Leisure. Das Unternehmen entschuldigte sich bei den Familien und Freunden der Opfer.

RND/dpa