Mittwoch , 23. September 2020
Hunderte Menschen verbringen den heißen Sommertag an einem Ostsee-Strand auf der Insel Usedom. Quelle: Stefan Sauer/dpa

Neues Leitsystem: Hochsaison an der Ostseeküste, aber “keine überfüllten Strände”

Am Wochenende ist die nächste große Reisewelle an die Ostsee gerollt. Doch dank neu eingeführtem Leitsystem verteilen sich die Urlauber sehr gut in der Region. So gebe es noch keine überfüllten Strände.

Schwerin/Rostock. Mit dem Ferienbeginn in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist am Wochenende die nächste große Reisewelle an die Ostsee gerollt. Die drei Ost-Bundesländer zählen traditionell zu den wichtigsten Herkunftsgebieten für die Urlaubsregionen in Mecklenburg-Vorpommern. Tausende tummelten sich bei sonnigem Wetter an der Ostsee und an den Seen.

Auch an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste war viel los: “Wir sind gut besucht, aber weit entfernt von einem Massenansturm. An unseren Stränden ist noch Platz”, sagte Bettina Schäfer, Bürgermeisterin von Scharbeutz. Urlauber, Einheimische und Tagesgäste hätten sich sehr gut an den Stränden der Region verteilt. Grund dafür sei auch das neu eingeführte Leitsystem über die Internetseitewww.strandticker.de gewesen.

Überfüllt seien die Strände nicht, meinte auch der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes von Mecklenburg-Vorpommern, Tobias Woitendorf. „Wir haben viele, lange und breite Strände.“ Außerdem seien immer noch weniger Touristen im Land als in den Vorjahren, da zum Beispiel Tagestouristen aus Berlin oder Hamburg aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen noch nicht nach MV kommen könnten.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hat die Besetzung der Wachtürme nunmehr auf die maximal zulässige Stärke hochgefahren.

RND/dpa