Mittwoch , 21. Oktober 2020
Zu einer Kundgebung auf dem Römerberg kamen 30 Aktivisten. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Autokorso zum Christopher Street Day in Frankfurt

Die große Party musste in diesem Jahr wegen Corona ausfallen. Dennoch kamen in Frankfurt Hunderte zusammen, um den Christopher Street Day zu feiern. Online-Aktionen und ein Autokorso mit bis zu 50 Fahrzeugen waren die Alternative, zu einer Kundgebung kamen dennoch 300 Menschen.

Frankfurt/Main. Ein Autokorso mit rund 40 bis 50 Fahrzeugen, eine Kundgebung und Online-Aktionen: Wegen der Corona-Pandemie wurde der Christopher Street Day (CSD) am Samstag in Frankfurt ohne laute Party gefeiert. „Das Konzept ist eins a aufgegangen“, sagte Joachim Letschert, Sprecher des Vereins CSD Frankfurt am Samstag. „Wir sind rundum zufrieden.“ Es habe einen „sehr würdigen Zug“ durch die Innenstadt gegeben. Die Frankfurter Polizei sprach von einem „mäßigen Besucherstrom“ ohne größere Behinderungen oder Einschränkungen.

300 Menschen kommen zu Kundgebung auf den Römerberg

Zur Kundgebung auf dem Römerberg kamen laut dem Veranstalter rund 300 Menschen. Traditionell sei dabei die Regenbogenflagge vom Römer-Balkon gehisst worden. Zudem gab es eine Schweigeminute für Aids-Opfer, bei der rund 100 Luftballons in den Himmel stiegen, wie Letschert sagte. Probleme, die Abstandsregeln einzuhalten, habe es keine gegeben.

Neben den Aktionen in der Frankfurter Innenstadt werden über das gesamte Wochenende Videos mit Künstlern, Szenewirten, Vereinen und Freunden des Frankfurter CSD im Netz gezeigt.

dpa