Freitag , 25. September 2020
Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi haben heimlich geheiratet.

Prinzessin Beatrice: Hochzeit vor den Augen der Queen

Prinzessin Beatrice hat in aller Heimlichkeit ihren Verlobten Edoardo Mapelli Mozzi geheiratet, wie britische Medien berichten. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die ursprünglich geplante Hochzeit verschoben werden. Das Jawort gaben sich die beiden vor den Augen von Queen Elizabeth.

London. Ihre ursprünglichen Hochzeitspläne mussten Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi aufgrund der Corona-Pandemie verschieben. Doch nun sagten die beiden Ja zueinander – in der All Saints Chapel in Windsor. Das berichtet “The Sun”. Statt 150 Gästen im St. Jame’s Palace in London im Mai soll es nun eine Hochzeit im kleinen Rahmen gegeben haben: 20 Gäste waren bei der Zeremonie anwesend, berichtet das Blatt. Erst seit 4. Juli sind bei Hochzeiten in England wieder bis zu 30 Personen erlaubt.

Die Queen reiste mit ihrem Mann Prinz Philip an – die beiden hielten sich seit der Corona-Krise isoliert in ihren Räumlichkeiten auf. Ein Freund von Beatrice sagte der Zeitung: “Sie wollten die Queen unbedingt dabei haben, also musste die Feier stattfinden, bevor sie Ende des Monats nach Balmoral geht.” Nach ihren Aussagen soll eine große Party folgen, wenn die Corona-Situation es zulasse. Bei der nun erfolgten Heirat wollte man kein Risiko eingehen, dass sich Gäste infizieren.

Prinzessin Beatrice wird mit der Hochzeit Stiefmutter

Prinzessin Beatrice ist die älteste Tochter von Prinz Andrew und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson. Seit September 2018 ist sie mit dem Adeligen Edoardo Mapelli Mozzi zusammen, der Geschäftsführer einer Immobilienfirma und eines Architekturunternehmens ist. Aus einer vorherigen Beziehung hat er einen Sohn, der 2016 geboren wurde.

Die Hochzeit von Prinzessin Beatrice und ihrem Prinzen war von vornherein kleiner und privat geplant, eine Fernsehübertragung war nicht vorgesehen. Laut “The Sun” handelt es sich um die “unauffälligste königliche Hochzeit seit Jahrzehnten”. Die Zeitung spekuliert, dass auch ihre Schwester Eugenie bei der Zeremonie anwesend war.

Queen und Prinz Andrew treffen erstmals seit dem Epstein-Skandal öffentlich aufeinander

Queen Elizabeth war außerdem erstmals seit März wieder an der Seite ihres Sohnes Prinz Andrew, dem Brautvater, zu sehen – der steht aufgrund seiner Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der Kritik. Nachdem mehrere Frauen angaben, als Minderjährige zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden zu sein, musste er von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

Die Queen soll allerdings nicht lange auf der Hochzeit ihrer Enkelin zugegen gewesen sein. Laut der Zeitung musste sie die Feier bereits um 11.45 Uhr wieder verlassen, um Tom Moore zum Ritter zu schlagen. Der 100-Jährige hatte in der Corona-Krise Millionen an Spenden gesammelt.

RND/msk