Dienstag , 29. September 2020
Papua-Neuguinea ist von einem schweren Erdbeben betroffen.

Starkes Erdbeben in Papua-Neuguinea

Im Landesinneren des Pazifik-Staates Papua-Neuguinea hat sich ein schweres Erdbeben mit einer Stärke 6,9 ereignet. Das Epizentrum liegt in einem dünn besiedelten, abgelegenen Bereich in den Bergen, weshalb keine großen Schäden erwartet werden. Eine Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.

Canberra. Ein starkes Erdbeben hat am Freitag das Landesinnere von Papua-Neuguinea erschüttert. Sein Zentrum lag in der Nähe der Kleinstadt Morobe Patrol Post in der Provinz Morobe. Die Erschütterungen waren leicht auch in der Hauptstadt Port Moresby zu spüren gewesen. Die US-Erdbebenwarte USGS erklärte, das Beben der Stärke 6,9 habe sich in einer Tiefe von 80 Kilometern ereignet. Andere Quellen sprechen von einer Stärke von 7,3.

Der Direktor des Katastrophenamts von Morobe sagte, vor Samstag erwarte er keine Berichte über mögliche Schäden. Das Epizentrum liege in den Bergen, einer dünn besiedelten und abgelegenen Region. “Ich erwarte keine größeren Schäden”, sagte Charley Masange. Das Zentrum des Bebens lag nach USGS-Angaben etwa 115 Kilometer nördlich der Ortschaft Kokoda.

Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben

Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Eine Tsunami-Warnung für die Region wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Eine Tsunami-Warnung für die Region wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Papua-Neuguinea liegt auf dem Pazifischen Feuerring, wo es häufig zu seismischer Aktivität wie Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Vor rund einem Jahr war es zu einem schweren Erdbeben mit der Stärke 7,5 gekommen, danach wurde ebenfalls eine Tsunami-Warnung ausgesprochen.

RND/dpa/AP/msk