Donnerstag , 24. September 2020
Der Musiker wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Quelle: imago images/Future Image

Schwer verletzt: Rapper Haftbefehl soll sich selbst ins Bein geschossen haben

Der Offenbacher Rapper Haftbefehl hat sich unter Alkohol- und Drogeneinfluss offenbar aus Versehen selbst in den Unterschenkel geschossen. Der 34-Jährige kam mit einer Schussverletzung in ein Krankenhaus in Darmstadt. Der Musiker sei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Darmstadt. Der Rapper Haftbefehl wurde laut Medienberichten am Donnerstagnachmittag mit einer Schussverletzung im Bein ins Klinikum Darmstadt eingeliefert. Der 34-Jährige soll sich die Wunde selbst zugefügt haben, wie der “Hessische Rundfunk” (HR) berichtet. Der Offenbacher Musiker sei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Der HR berichtet, dass sich Aykut Anhan, wie Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heißt, im Frankfurter Bahnhofsviertel aufhielt, als sich der Vorfall ereignete. Der 34-Jährige soll unter Alkohol- und Drogeneinfluss mit der Waffe hantiert und sich dabei aus Versehen selbst in den Unterschenkel geschossen haben. Warum der Rapper allerdings erst in Darmstadt ins Krankenhaus kam, ist unklar.

Polizei bestätigt Schussverletzung – keine Beweise bei Hausdurchsuchung gefunden

Die Polizei Darmstadt sprach in einer ersten Mitteilung von einem 34-Jährigen, der mit einer Schussverletzung ins Klinikum eingeliefert wurde. Der Mann zeige sich “äußert unkooperativ”. Die Polizei bestätigte weder, dass sich der Mann selbst angeschossen hat, noch, dass es sich dabei wirklich um den Rapper handelt. Auch Alkohol- und Drogenkonsum wird nicht erwähnt. Die Meldeanschrift des Verletzten sowie eine Bar im Landkreis Darmstadt-Dieburg seien durchsucht worden, Beweismittel seien nicht gefunden worden.

RND/msk