Freitag , 23. Oktober 2020
Die Potsdamer Polizei suchte nach einem Mann, der am Vormittag in einem Wald bei Potsdam eine junge Frau vergewaltigt haben soll. Quelle: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/d

Fingerabdrücke und DNA-Proben von mutmaßlichem Serienvergewaltiger genommen

Am Dienstagabend hat die Polizei nahe Potsdam einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger gefasst. Nun wurden DNA-Proben und Fingerabdrücke von dem Mann genommen. Die Behörden sprechen von einem „Ermittlungserfolg“.

Berlin/Potsdam. Bei dem nahe Potsdam gefassten mutmaßlichen Serienvergewaltiger haben die Ermittler Fingerabdrücke und DNA-Proben genommen. Der Mann sei nach der Festnahme nahe der Landesgrenze von Berlin und Brandenburg erkennungsdienstlich behandelt worden, erläuterte ein Sprecher der Berliner Polizei am Mittwoch. Weitere Informationen sollen am Mittag (12.00 Uhr) in einer Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft bekanntgegeben werden. In der Einladung sprachen die Behörden von einem “Ermittlungserfolg”.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den Gesuchten handle. Der Mann sei 29 Jahre alt. Bisher hatten die Ermittlungsbehörden das Alter des Verdächtigen mit 30 angegeben.

Tatverdächtiger am Dienstagabend gefasst

Der Mann war am Dienstagabend (19.30 Uhr) von Brandenburger Polizisten gefasst worden, nachdem er am Vormittag eine Frau in einem Waldstück vergewaltigt haben soll. Die Polizei war nach Angaben eines Sprechers mit 60 Beamten im Einsatz, außerdem mit einem Hubschrauber, Diensthunden, Wasserschutzbooten und einer Drohne. Von der Bundespolizei seien Pferde eingesetzt worden.

Vor einer Woche hatten Berliner Ermittlungsbehörden eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Serientäter gestartet, der für sieben Taten in Berlin und Brandenburg verantwortlich sein soll, darunter mindestens fünf Vergewaltigungen.

RND/dpa