Dienstag , 29. September 2020
Nach dem Mann hatte die Polizei wochenlang gesucht. Quelle: imago images/Ralph Peters

Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg: Polizei fasst mutmaßlichen Täter

Auf der Suche nach einem Serienvergewaltiger hat die Polizei Brandenburg am Dienstagabend einen Verdächtigen festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat bestätigt, den 30-jährigen Tatverdächtigen gefasst zu haben. Er soll mehrere Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg begangen haben.

Potsdam. Ein mutmaßlicher Serienvergewaltiger ist von der Brandenburger Polizei in Berlin-Wannsee festgenommen worden. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin auf Twitter. “Nach derzeitigen Erkenntnissen” handle es sich bei dem am Dienstagabend festgenommen 30-Jährigen “um den gesuchten Serientäter”. Sie kündigte eine Pressemeldung für Mittwoch an.

Auch wenn bereits seit rund einer Woche öffentlichkeitswirksam mit Phantom- und Überwachungskamera-Bildern nach dem Mann gesucht wurde, konnte eine erneute Vergewaltigung offenbar nicht verhindert werden. Auch wenn die Polizei schon den Namen des Mannes kannte, wurde am Dienstag eine Frau in Postdam überfallen und vergewaltigt.

Verdächtiger hetzt über Grundstücke: Anwohner informierten die Polizei

Nach einem öffentlichen Aufruf gingen bei der Polizei fast 300 Hinweise auf den Mann ein. Auf die Spur kam die Polizei dem Verdächtigen bei Ermittlungen im Fall einer in Kleinmachnow vergewaltigten und misshandelten Frau (27). Bei den Untersuchungen stießen sie auf weitere Fälle von sexueller Gewalt, die von dem 30 Jahre alten Mann begangen worden sein sollen, berichtet der “Tagesspiegel”.

Die “Bild” berichtet, dass Anwohner die Polizei informiert hatten, nachdem sie beobachtet hatten, wie der Mann über ein Grundstück gehetzt sei. Auf Anfrage der Zeitung bestätigte die Polizei, dass es sich bei dem Festgenommenen um einen Mann handelt, der im Zusammenhang mit einer Tat vom Dienstag gesucht werde. Dem Mann werden inzwischen sieben Vergewaltigungen oder Vergewaltigungsversuche seit Mitte Juni vorgeworfen.

RND/msk