Dienstag , 20. Oktober 2020
Grant Imahara ist gestorben. Quelle: imago images/Independent Photo Agency

“MythBusters”-Moderator Grant Imahara stirbt mit 49 Jahren

Grant Imahara ist gestorben: Der Moderator und Schauspieler wurde gerade mal 49 Jahre alt. Medienberichten nach litt er an einer Arterienerweiterung im Gehirn, die unkontrollierte Blutungen zur Folge haben kann.

Der US-amerikanische Schauspieler und Modellbauer Grant Imahara ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Das berichtet unter anderem der “Hollywood Reporter”. Medienberichten nach litt Imahara an einem Zerebralen Aneurysma – einer Arterienerweiterung im Gehirn –, das zu einem unkontrollierten Blutausfluss in der Hirnregion führen kann. Zerebrale Aneurysmen treten verstärkt bei Menschen ab dem 40. Lebensjahr auf.

Die ehemalige “MythBusters”-Co-Moderatorin Kari Byron twitterte: “Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Zeitmaschine” mit einem Bild, das sie, Grant Imahara und Tory Belleci zeigt.

“Ich werde meinen Freund vermissen”

“MythBusters”-Kollege Adam Savage zeigte sich in einem Tweet schockiert: “Mir fehlen die Worte. Grant war ein brillanter Ingenieur, Schauspieler und Performer, aber auch ein großzügiger, umgänglicher und sanfter Mensch.” Er erklärt: “Mit Grant zu arbeiten hat so viel Spaß gemacht. Ich werde meinen Freund vermissen.”

Auch der Discovery Channel, für den Imahara die Dokuserie “MythBusters” moderierte, reagierte betroffen: “Wir sind untröstlich, diese traurige Nachricht über Grant zu hören. Er war ein wichtiger Teil unserer Discovery-Familie und ein wirklich wundervoller Mann. Unsere Gedanken und Gebete gehen an seine Familie.”

Grant Imahara war unter anderem als Modellbauer an den Filmen “Star Wars: Episode 1″ und “Star Wars: Episode 2″ beteiligt. Bekannt wurde Imahara jedoch als Co-Moderator der Dokuserie “MythBusters”, die urbane Mythen mithilfe von moderner Technik aufklärte. Das ehemalige “MythBusters”-Trio Kari Byron, Tory Belleci und Grant Imahara kehrte mit der eigenen Wissenschaftssendung “White Rabbit Project” auf Netflix zurück auf die Bildschirme.

RND/ros