Montag , 21. September 2020
Sheriff: “Glee”-Star Naya Rivera wurde tot aufgefunden. Quelle: Richard Shotwell/Invision/AP/dpa

“Glee”-Star Naya Rivera ertrunken: Nicht das erste Drama um die Serie

In den letzten Tagen wurde Naya Riveras Tod immer wahrscheinlicher – nun haben Polizisten ihre Leiche in einem See gefunden. Mittlerweile wird von einem Fluch gesprochen: Es ist nämlich nicht das erste Drama rund um die Serie “Glee”.

Ein Bootsausflug endete in einem Trauerspiel: Naya Rivera und ihr Sohn wollten einen gemeinsamen Tag genießen – die Schauspielerin wurde seitdem vermisst. Die Einsatzkräfte in Kalifornien haben nun ihre Leiche gefunden: “Wir sind sicher, dass der Körper, den wir gefunden haben, der von Naya Rivera ist”, sagte Sheriff William Ayub.

Es ist nicht das erste Drama im Zusammenhang mit der US-Serie “Glee”. 2013 war Schauspieler Cory Monteith mit nur 31 Jahren tot in einem Hotel im kanadischen Vancouver aufgefunden worden – laut der Autopsie starb der “Glee”-Darsteller an einer Alkohol- und Drogenüberdosis.

Ein halbes Jahr später starb die Produktionsassistentin Nancy Motes, die Halbschwester von Schauspielerin Julia Roberts, ebenfalls an einer Überdosis. Kurz zuvor war der Regieassistent Jim Fuller mit 41 Jahren an einem Herzversagen gestorben. Der “Glee”-Darsteller Mark Salling hatte sich im Januar 2018 mit 35 Jahren das Leben genommen. Zuvor hatte er sich vor Gericht des Besitzes von Kinderpornografie schuldig bekannt.

Naya Rivera vermutlich ertrunken

Die Ermittler gehen im Fall von Naya Rivera von einem Unfall aus – es gebe keine Anzeichen für ein Verbrechen oder für Suizid, hieß es. Am Tag ihres Verschwindens postete die Schauspielerin noch ein Foto von sich und ihrem Sohn auf Instagram. Dazu schrieb sie “Nur wir beide”.

Die 33-jährige Naya Rivera hatte laut Polizei am Mittwoch ein Boot gemietet, um mit ihrem Sohn im Lake Piru nordwestlich von Los Angeles schwimmen zu gehen. Stunden später fanden Insassen eines anderen Bootes den Vierjährigen allein schlafend an Bord. Nach Angaben der Polizei habe der Junge eine Schwimmweste getragen – von seiner Mutter fehlte zu dem Zeitpunkt jede Spur. Eine weitere Weste für Erwachsene habe unbenutzt im Boot gelegen.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefonhotline (kostenfrei, 24 Stunden täglich), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

(0800) 111 0 111 (evangelisch)

(0800) 111 0 222 (römisch-katholisch)

(0800) 111 0 333 (für Kinder/Jugendliche)

Onlinekontakt unter www.telefonseelsorge.de

RND/ros/mit dpa