Donnerstag , 22. Oktober 2020
12.07.2020, USA, San Diego: Badegäste drängen sich am Strand Windansea Beach im Stadtteil La Jolla von San Diego. Foto: K.C. Alfred/ZUMA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: K.C. Alfred/ZUMA Wire/dpa

Corona-Hotspot: Kalifornien schließt erneut Restaurants, Bars und Kinos

Der US-Bundesstaat Kalifornien reagiert auf die zuletzt rasant gestiegenen Corona-Infektionen. Der Betrieb in Restaurants, Bars und Kinos wird wieder runtergefahren. Auch in anderen Bundesstaaten, darunter Florida, Texas und Arizona, steigt die Zahl der Neuinfektionen derzeit weiter rasant an.

Wegen rasch ansteigender Neuinfektionen macht Kalifornien, der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat, viele Lockerungen seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig. Bars und Kinos müssen schließen, Restaurants dürfen in geschlossenen Räumen keine Gäste mehr bewirten, wie Gouverneur Gavin Newsom am Montag erklärte. Zudem müssten in 30 Bezirken, darunter Los Angeles, auch Fitnessstudios, Kirchen und Einkaufszentren ihren Betrieb einstellen, sofern dieser in geschlossenen Räumen stattfinde, hieß es weiter.

Der riesige Schulbezirk Los Angeles kündigte an, dass die Schüler wegen der anhaltenden Corona-Pandemie in dem am 18. August beginnenden Schuljahr bis auf Weiteres nur online lernen können. “Die Gesundheit und Sicherheit aller in der Schulgemeinschaft ist nichts, wo wir Kompromisse eingehen können”, hieß es. US-Präsident Donald Trumps Regierung übt Druck auf Bundesstaaten und Kommunen aus, Schulen mit dem neuen Schuljahr wieder normal zu öffnen.

Infolge der Lockerung von Corona-Auflagen waren die Zahlen der Neuinfektionen, der Covid-Patienten im Krankenhaus und die gemeldeten Todesfälle zuletzt deutlich angestiegen. Am Sonntag etwa hatten die Behörden rund 8500 bestätigte Neuinfektionen und 72 Todesfälle gemeldet. Insgesamt gibt es in dem Bundesstaat an der Westküste mit rund 40 Millionen Einwohnern bislang mehr als 320 000 Infektionen.

Auch in anderen Bundesstaaten, darunter Florida, Texas und Arizona, steigt die Zahl der Neuinfektionen derzeit weiter rasant an.

RND/dpa