Dienstag , 20. Oktober 2020
Seit 1997 verheiratet: Jada Pinkett Smith und ihr Ehemann Will Smith haben zusammen zwei Kinder. An einer Affäre wäre ihre Ehe beinahe zerbrochen.

Jada Pinkett Smith erinnert an (fast) verhängnisvolle Affäre

Jada Pinkett Smith hatte während einer “Ehepause” eine Affäre mit dem Sänger August Alsina. Bei einer Facebook-Talkrunde erzählten die Smiths, dass ihre Liebe daran fast zerbrochen wäre. Der Erhalt ihrer Familie ging beiden dann doch über alles – Will Smith’ Fazit: “Die Ehe ist nichts für Weichlinge.”

“Ich wollte einfach mich nur gut fühlen – es war schon so lange her.” Jada Pinkett Smith nimmt ihr Dementi zurück. In ihrer Facebook-Talkrunde “Red Rable Talk” enthüllte die 48-Jährige im Beisein von Will Smith, dass sie doch eine Affäre mit dem Rapper August Alsina hatte. Und dass es beinah ein Wunder ist, dass sie und Will sich noch einmal versöhnt haben.

Laut Pinkett Smith lernte sie Alsina kennen gelernt, als sie und Smith “im gegenseitigen Einvernehmen” eine Ehepause eingelegt hatten: “Wir beschlossen, uns für eine Weile zu trennen. Damit wir einzeln herausfinden konnten, wie wir uns selbst happy machen können.” Alsina war anfangs nur ein sehr guter Freund: “Ich war voller Schmerz, ich war innerlich zerbrochen. Als ich ihn traf, war er sehr krank. Ich konnte ihm helfen gesund zu werden, und das war eine unsagbare Freude.”

Pinkett Smith: “Ich werde von Leuten angezogen, die Hilfe brauchen”

Pinkett Smith realisierte durch ihre Beziehung mit Alsina etwas Wichtiges in ihrem Leben: “Ich litt unter einer Co-Abhängigkeit. Ich werde von Leuten angezogen, die Hilfe brauchen. Ich brauche sie, weil sie mich brauchen. Es hat etwas mit meinem Kindheitstrauma zu tun, dass ich mich heilen will, indem ich andere heile”.

Sie habe versucht, dem Unvermeidlichen – einer romantischen Liaison – aus dem Weg zu gehen: “Ich habe alles versucht und realisiert, dass das nicht möglich war. Allerdings habe ich durch die Beziehung mit August gelernt, dass ich mich nur selbst glücklich machen kann. Und für diese Erkenntnis bin ich sehr dankbar.”

Will Smith: “Die Ehe ist nichts für Weichlinge”

Nachdem sie ihre Romanze mit Alsina beendet hatte, versöhnten sie und Smith sich wieder. Allerdings war das keine Selbstverständlichkeit – die Ehe hing auf Messers Schneide. Der Oscargewinner zu Jada: “Ich war mir nicht sicher, ob ich jemals mit dir wieder ein Wort wechseln werde! Es ist fast ein Wunder, dass wir heute noch immer miteinander sprechen”. Was der 51-Jährige aus der Auszeit für die Zukunft mitgenommen hat: “Die Ehe ist nichts für Weichlinge. Es gibt einfach bestimmte Dinge, durch die du durchmusst. Ich wünschte, es könnte alles nur magisch schön und voller Wunder sein.”

Der Erhalt der Familie ging Smith über alles

Am Ende ging für Smith der Erhalt seiner Familie – er hat mit Jada Sohn Jaden (22) und Tochter Willow (19) – über alles: “Wir waren jung und beide auf unsere eigene Weise zerbrochen, als wir zusammengekommen sind. Deshalb war es so wichtig, dass wir Fehler machen dürfen, ohne Angst zu haben, dass wir unsere Familie verlieren.”

Pinkett Smith gab ihm Recht: “Du musst durch den Mist gehen, um die wichtigen Antworten zu bekommen. Und ich bin so glücklich, dass wir heute hier sind. Weil weder du noch ich jemals gedacht haben, dass wir noch einmal zusammenfinden würden!” Smith darauf: “Es gibt dir wirklich Kraft zu wissen, dass jemand mit dir mitreitet, egal was passiert”. Dann warf er lachend das etwas abgeänderte Motto seiner Filmreihe “Bad Boys (Schlimme Jungs)” in den Raum: “Wir reiten zusammen, wir sterben zusammen. Schlimme Ehe fürs Leben!”

Pinkett Smith stimmte mit ins Gelächter ein und endete mit: “Unsere Beziehung wurde durchs Feuer getauft und wir haben jetzt ein tieferes Verständnis von einander. Ich bin so unendlich dankbar, dass wir einen neuen Pfad zusammen eingeschlagen haben – den von bedingungsloser Liebe”. Will Smith und Jada Pinkett Smith sind seit 1997 miteinander verheiratet.

Von Dierk Sinderman/RND