Donnerstag , 29. Oktober 2020
Überflutete Straßenzüge auf Japans Halbinsel Kyushu. Quelle: imago images/Kyodo News

Weiter Unwetter in Japan – Dutzende Todesopfer

Japans Halbinsel Kyushu wird weiter von Erdrutschen und sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Einsatzkräfte setzen derweil die Suche nach Vermissten fort. Es gibt kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden.

Tokio. In Japan dauern die schweren Unwetter an. Auf der seit Tagen von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge sintflutartiger Regenfälle heimgesuchten südwestlichen Hauptinsel Kyushu stieg die Zahl der Todesopfer bis zum Donnerstag auf mindestens 62, wie der japanische Fernsehsender NHK meldete. Die Einsatzkräfte, die vom Militär unterstützt werden, setzten ihre Suche nach Vermissten fort.

Kaum Hoffnung auf Überlebende

Es gab jedoch kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Hunderttausende waren aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Unterdessen suchte die Regenfront auch weite Gebiete im Westen und Osten des Inselreiches heim. Die Behörden warnten weiter vor der Gafhr durch Überschwemmungen und Erdrutschen.

RND/dpa