Dienstag , 11. August 2020
Die Gedenkstätte für die Toten und Verletzten der Loveparade 2010 in Duisburg. Quelle: © DOCDAYS Productions/K. Schmit

Loveparade-Gedenkstätte zum wiederholten Male verwüstet

Bereits zwölfmal wurde die Loveparade-Gedenkstätte in Duisburg verwüstet. Immer wieder wird dort randaliert – Kerzen werden umgetreten oder Teddybären die Arme ausgerissen. Für die Betroffenen ist es schwer mit anzusehen, wie so mit der Gedenkstätte umgegangen werden kann.

Duisburg. Die Duisburger Loveparade-Gedenkstätte ist schon zwölfmal von Unbekannten verwüstet worden. Das sagte Sarah Vogt vom Verein “Lopa 2010”, der sich seit 2011 für die Interessen der Verletzten einsetzt, der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Mittwoch).

“Hinzu kommen fast wöchentlich kleinere Sachen wie umgetretene Kerzen oder Teddybären, denen die Arme ausgerissen wurden”, sagte Vogt. Für viele Betroffene sei es schwer zu verkraften, “wenn sie sehen müssen, wie ihr Gedenken mit Füßen getreten und verwüstet wird.”

Rund 21 Menschen bei Loveparade 2010 gestorben

Vor rund zehn Jahren – am 24. Juli 2010 – waren bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen auf einer Zugangsrampe erdrückt worden. Die Gedenkstätte wurde später in diesem Bereich errichtet.

RND/dpa