Freitag , 23. Oktober 2020
Feiernde unter freiem Himmel. (Symbolbild) Quelle: picture alliance / POP-EYE/Kriem

1000 Menschen feiern Corona-Party in Innsbruck

Rund 1000 Menschen haben in einer Schlucht bei Innsbruck mehrere illegale Corona-Partys gefeiert. Die Einsatzkräfte wurden aufmerksam, nachdem eine Alkoholvergiftung gemeldet worden war. Erst am Sonntagvormittag verließen die letzten Gäste die Schlucht.

Innsbruck. In der Nacht zu Sonntag haben rund 1000 Menschen unter freiem Himmel mehrere Partys veranstaltet, wie das österreichische Nachrichtenportal “OE24” berichtet. Demnach musste die Polizei mehrere nicht angemeldete Feiern in der Sillschlucht bei Innsbruck auflösen. Dabei soll es zu mehreren Zwischenfällen gekommen sein, die zeitweise auch den Verkehr der Brennerbahn beeinträchtigten. Sogar die Bergrettung kam zum Einsatz, wie die österreichische Presseagentur APA berichtete.

Aufmerksam geworden waren die Einsatzkräfte offenbar, nachdem gegen 6.35 Uhr eine Alkoholvergiftung gemeldet worden war. Die Bergrettung kam zum Einsatz und fand einen stark alkoholisierten und leicht unterkühlten 22-Jährigen vor. Seine Rettung gestaltete sich laut APA “sehr schwierig”, weil er nicht kooperierte und sich äußerst aggressiv gegenüber den Rettungskräften verhielt.

Der Polizeieinsatz war erst gegen Sonntagmittag beendet, als auch die letzten Partygäste die Schlucht verlassen hatten, wie der ORF berichtete. Eine angrenzende Bahnstrecke musste zudem bis 11.30 Uhr gesperrt werden.

RND/kiel