Donnerstag , 13. August 2020
Zwei der eingeschlossenen Männer konnten gerettet werden, ein weiterer wurde nur noch tot geborgen. Quelle: Vigili del Fuoco/dpa

Höhlendrama in Italien: Ein Toter nach starkem Regen

Drei Höhlenforscher wurden in der Region Abruzzen bei einem Ausflug von plötzlichen Wassermassen überrascht und eingeschlossen. Ein Mann kam dabei ums Leben, zwei Männer konnten gerettet werden. Vermutlich war starker Regen der Grund, dass die Grotte schnell volllief.

Pescara. Bei einem plötzlichen Wassereinbruch in eine Höhe in der italienischen Region Abruzzen sind drei Männer eingeschlossen worden, einer kam dabei ums Leben. Die Helfer konnten zwei Männer in einer bis in die Nacht laufenden Rettungsaktion lebend bergen. Der Dritte wurde später tot gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag berichtete.

Vermutlich war starker Regen der Grund für das Unglück

Die Feuerwehr und andere Retter waren am Samstag zu der Risorgiva-Höhle in Roccamorice in der Provinz Pescara gerufen worden. Starker Regen war vermutlich der Grund, dass Teile der Grotte schnell vollliefen. Die drei italienischen Höhlenforscher aus einem privaten Club wurden den Berichten nach rund 70 Meter vom Eingang eingeschlossen und saßen fest. Die Feuerwehr musste Wasser abpumpen.

Die zwei Geretteten seien in ein Krankenhaus gekommen, aber es gehe ihnen körperlich gut. Andere Mitglieder des Teams, die draußen waren, hatten den Alarm ausgelöst.

RND/dpa