Donnerstag , 13. August 2020
Die Parkverwaltung ruft Besucher auf, den Grand Canyon nur auf ausgewiesenen Wegen zu erkunden und Sicherheitsabstand zu halten.

Foto am Abgrund: 59-Jährige stürzt am Grand Canyon in den Tod

Eine 59 Jahre alte Frau aus Arizona war mit ihrer Familie abseits der Wanderwege im Grand-Canyon-Nationalpark unterwegs. Als sie für ein Foto zu nahe an den Abgrund ging, stürzte sie rund 30 Meter in die Tiefe. Parkranger konnten nur noch ihre Leiche bergen.

Phoenix. Tragisches Unglück im US-amerikanischen Grand-Canyon-Nationalpark: Am Freitagnachmittag wanderte die 59-jährige Maria A. Salgado Lopez aus Arizona gemeinsam mit ihrer Familie abseits der Wege, als sie ums Leben kam. Offenbar wollte sie ein Foto am Rande des Mather Points machen und stürzte dabei rund 30 Meter in die Tiefe, teilt der Park in einer Pressemitteilung mit. Parkranger fanden die Leiche kurze Zeit später.

Der Park verband die Pressemitteilung mit einem Appell an die Besucher, sich nur auf ausgewiesenen Pfaden und Wanderwegen aufzuhalten, immer einen Sicherheitsabstand zum Rand des Abgrundes einzuhalten sowie sich hinter Geländern und Zäunen aufzuhalten und von dort aus die Aussicht zu genießen. Immer wieder sterben am Grand Canyon Menschen, weil sie sich zu nah an den Rand wagen. 2018 gab es in dem Park 17 Todesopfer, 2019 starben drei Menschen innerhalb von nur acht Tagen.

RND/msk