Donnerstag , 22. Oktober 2020
Einem Abiturienten aus Duisburg ist ein Abi-Schnitt von 0,68 gelungen (Symbolbild). Quelle: imago images/photothek

Überflieger: Abiturient aus Duisburg schafft Schnitt von 0,68

Um einen möglichst guten Notendurchschnitt beim Abitur abzusahnen, muss der eine mehr, der andere weniger lernen. Einem Abiturienten aus Duisburg ist ein Notenschnitt von 0,68 gelungen – und das, ohne allzu viel für die Abschlussprüfungen gelernt zu haben.

Wer denken mag, ein besserer Notendurschnitt als 1,0 sei nicht möglich, darf sich eines Besseren belehren lassen: Der 17 Jahre alte Benedikt aus Duisburg hat bei seinen Abschlussprüfungen eine so hohe Punktzahl erreicht, dass er einen Notenschnitt von 0,68 erreicht hat. Dabei habe er für die Klausuren gar nicht besonders viel gelernt, berichtet die “WAZ”. Während für viele Schüler im ganzen Land das Abitur nicht zuletzt wegen der Corona-Krise eine besondere Herausforderung darstellte, erreichte Benedikt 898 von 900 möglichen Punkten.

Die beachtliche Punktzahl legte er in den Leistungskursen in den Fächern Mathematik und Physik ab. Darüber hinaus standen auch Altgriechisch und Geographie auf seiner Prüfungsliste. Stolze 15 Punkte, also eine “eins plus”, räumte der Überflieger in allen Fächern ab.

Benedikt will Physik studieren

Wegen der Corona-Krise und der lang andauernden Ungewissheit, ob die Prüfungen überhaupt stattfinden können, gehörte Benedikt zu jenen Schülern, die von einem Durchschnittsabitur betroffen gewesen wären. Schlussendlich fanden sie jedoch statt – mit einem äußerst positivem Ergebnis für den Schüler.

Pläne für die Zeit nach der Schule hat der Abiturient bereits: Zunächst will der 17-Jährige ein Jahr jobben, ehe es zum Studieren an die Uni geht. Das Fach seiner Wahl: Physik.

RND/liz