Donnerstag , 22. Oktober 2020
Das deutsche Uboot "U33" kehrt in den Marinestützpunkt und Heimathafen Eckernförde zurück. (Symbolbild) Quelle: Carsten Rehder/dpa

Tödlicher Arbeitsunfall an Bord von U-Boot “U35”

Nach einem Arbeitsunfall an Bord des deutschen U-Boots „U35“ ist am Mittwoch in Kiel ein Werftarbeiter gestorben. Der Mann führte Arbeiten an einem Ausfahrgerät des U-Bootes durch. Wiederbelebungsversuche seien ohne Erfolg geblieben. Offensichtlich wurde der Mann bei den Arbeiten eingeklemmt.

Kiel . Zu der genauen Ursache und dem Verlauf des tödlichen Unfalls an Bord des deutschen U-Boots “U35″ konnten noch keine Angaben gemacht werden, teilte ein Marinesprecher am Mittwoch mit. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Mitarbeiter der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Dort befindet sich “U35” derzeit im Rahmen einer sogenannten Werftzeit. Aus Platzgründen liegt das U-Boot aber im nahe gelegenen Marinearsenal.

Nach Angaben der Marine hat die Kriminalpolizei Untersuchungen zum Hergang des Unfalls aufgenommen. Die Werft reagierte mit großer Bestürzung auf den Tod eines ihrer Mitarbeiter. Der Mann führte Arbeiten an einem Ausfahrgerät des U-Bootes durch, wie ein TKMS-Sprecher sagte.

Wiederbelebungsversuche seien ohne Erfolg geblieben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der Mann bei den Arbeiten eingeklemmt. Die anderen Mitarbeiter wurden vor Ort psychologisch betreut.

RND/dpa