Polizisten ermitteln nach der Vergewaltigung einer Joggerin in Kleinmachnow. Quelle: Julian Stähle

Joggerin vergewaltigt: Polizei sucht Mann mit Phantombild

Nach der Vergewaltigung einer Joggerin sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem mutmaßlichen Täter. Die Frau war am Sonntag in einem Waldstück in Brandenburg überfallen worden. Die Polizei prüft Parallelen zu einem anderen Fall.

Kleinmachnow. Die Polizei in Brandenburg sucht mit einem Phantombild nach einem Mann. Er wird verdächtigt, am Sonntagabend mehrfach und über Stunden eine 27-jährige Joggerin vergewaltigt zu haben. Tatort ist ein Waldstück bei Kleinmachnow.

Bekanntgeworden war der Fall am Montag. Am Mittwoch veröffentlichte die Polizei eine Zeichnung des mutmaßlichen Täters. Spezialisten des Brandenburger Landeskriminalamtes konnten eine visuelle Fahndungshilfe nach Angaben der Frau erstellen, heißt es in einer Mitteilung.

Polizei sucht Zeugen

Der etwa 25 Jahre alte Mann soll 1,75 Meter groß und von schlanker Statur sein. Er sei leicht gebräunt, habe braune Augen und trug zum Tatzeitpunkt eine blaue Jogginghose sowie einen orangefarbenen Rucksack mit sich. Der Unbekannte hatte offenbar schlechte Deutschkenntnisse und sprach mit osteuropäischem Akzent. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331 5508-0 entgegen.

Die Joggerin wurde nach eigenen Angaben am Sonntag nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen, offenbar über mehrere Stunden. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Parallelen zu anderem Fall?

Wenige Tage zuvor hatte es in der Region bereits einen Fall von sexueller Belästigung gegeben. Zwei 14-Jährige seien an einer Bushaltestelle in Stahnsdorf von einem Jugendlichen bedrängt worden, berichtet die “Bild”-Zeitung. Die Täterbeschreibung soll ähnlich zu der im aktuellen Fall sein.

RND/msc