Ein elf Jahre alter Junge eilte am Mittwochmorgen einer 80-Jährigen nahe des Lüneburger Bahnhofs zur Hilfe, während sie von einem 34-Jährigen bedrängt wurde. (Foto: rnd)

Beamte finden Kleinkind in Horror-Wohnwagen zwischen Schlangen und Fäkalien

Die Polizei wird wegen des Verdachts auf Tierquälerei zu einem Wohnwagen in den USA gerufen. Doch was die Beamten dort vorfinden, übertrifft den Vorwurf noch: Zwischen Hunden, Nagetieren, Schlangen und Fäkalien sitzt ein 18 Monate alter Junge in einem Hundezwinger.

Paris, Tennessee. Die Polizei im US-Staat Tennessee ist in einem völlig verdreckten Wohnwagen voller Hunde, Nagetiere und Schlangen auf ein eingesperrtes Kleinkind gestoßen. Drei Personen im Alter von 42 bis 82 Jahren würden schwere Kindesmisshandlung, massive Tierquälerei, Herstellung von Marihuana und andere Straftaten zur Last gelegt, teilte der Sheriff des Bezirks Henry County, Monte Belew, am Freitag mit.

Demnach waren Beamte nach einem Tipp wegen mutmaßlicher Tierquälerei zu dem Wohnwagen gegangen, fanden dort aber dann einen 18 Monate alten Jungen in einem Hundezwinger vor. Durch den Raum wanden sich zudem acht Schlangen, darunter eine rund dreieinhalb Meter große Boa constrictor. Auch Eimer mit Hunderten Mäusen standen herum, wie Belew sagte. Zudem liefen in dem Wohnwagen 15 bis 20 Hunde frei umher, der Boden war mit Fäkalien beschmiert, und es gab Tausende Kakerlaken und Maden.

Dutzende Tiere sichergestellt

Auf dem Grundstück rund um den Wohnwagen stellten Beamte Dutzende Tiere sicher, darunter 86 Hühner, 56 weitere Hunde, zehn Hasen, vier Sittiche und drei Katzen. Hinzu kamen 127 Marihuanapflanzen und 17 Waffen.

RND/AP