Mittwoch , 23. September 2020
Die Strandtouristen haben Tonnen von Müll in Bournemouth hinterlassen. Quelle: Getty Images

Überfüllter Strand in Bournemouth: Touristen lassen 22 Tonnen Müll zurück

Die Sorge vor vielen neuen Corona-Infektionen nach den Menschenmassen am Strand im britischen Bournemouth ist groß. Doch das ist nicht das einzige Problem: Die Besucher hinterließen am Donnerstag auch etwa 22 Tonnen Müll am Strand.

Bournemouth. Die Bilder aus dem britischen Bournemouth sorgen für Entsetzen: von Corona-Sicherheitsabstand oder Masken keine Spur – stattdessen sind Menschen eng an eng am Strand zu sehen. Der Gesundheitsminister hat bereits gedroht, dass die Strände wieder geschlossen werden könnten, sollte sich so ein Szenario wiederholen.

Doch die Infektionsgefahr durch das Coronavirus ist nicht das einzige Problem. Der Tag hat auch anderweitig seine Spuren am Strand hinterlassen: Denn dort sind Tonnen von Müll zurückgeblieben. Bilder zeigen, wie überall verstreut im Sand leere Flaschen, Tüten und anderer Müll liegt. Die Touristen haben ihren Dreck nicht entsorgt, sondern einfach liegen lassen.

Berichte über 22 Tonnen Müll

So berichtet unter anderem der britische “Evening Standard” mit Berufung auf die Lokalreporterin Emily Hudson, dass ganze 22 Tonnen an Müll nach dem Strandtag am Donnerstag entsorgt werden mussten – hinterlassen wurde der Müll von rund einer halben Million Menschen. Sie postet auf Twitter ein Bild, das den Strand nach der “Mammut-Aufräumaktion” zeigt.

Auch Einwohner der britischen Stadt regen sich über das Verhalten der Tagestouristen auf, die zum Teil den Müll nur wenige Meter von Mülltonnen entfernt auf dem Boden hinterließen.

Schon am Tag zuvor Müllberge am Strand

Schon am Tag zuvor, dem Mittwoch, waren Massen an Müll einfach an dem Strand hinterlassen worden, wie der “Evening Standard” weiter berichtet. Mit Berufung auf den Stadtrat berichtet die Zeitung, dass am Donnerstagmorgen 33 Tonnen Abfall entlang des gesamten Küstenabschnitts vom Vortag weggeräumt wurden.

RND/hsc