Donnerstag , 1. Oktober 2020
Der Welpe wurde aufgehängt und mit der Axt erschlagen (Symbolfoto). Quelle: Insa Kohler/dpa

Hund aufgehängt und mit Axt erschlagen: Polizei ermittelt gegen Besitzerin

Eine Frau wird beschuldigt, ihren Labrador-Mischling gequält zu haben. Sie soll das Tier an einen Bekannten gegeben haben – damit dieser ihn tötet. Die Polizei ermittelt gegen die Halterin wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Anklam. Ein Fall von Tierquälerei beschäftigt die Polizei in Anklam. Dort soll ein Hund erst aufgehängt und dann mit einer Axt erschlagen worden sein. Die Polizei hatte am Mittwoch einen entsprechenden Hinweis bekommen, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Besitzerin räumte demnach ein, sie habe ihren Labrador Mischling durch einen Bekannten töten lassen und anschließend auf dem Grundstück vergraben. Die “Ostsee-Zeitung” hatte darüber berichtet.

Jetzt wird laut Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Das Tier sei am Donnerstag zusammen mit dem Veterinäramt ausgegraben und sichergestellt worden.

RND/dpa