Mittwoch , 23. September 2020
24.06.2020, Niedersachsen, Wildeshausen: Auf dem Gelände vom Schlachthof Geestland Putenspezialitäten wird eine Teststation auf Corona eingerichtet. Unter der Belegschaft des zur Wiesenhof-Gruppe gehörenden Putenschlachthofs in wurde mit einem Corona-Massentest begonnen. Betroffen sind mehr als 1100 Mitarbeiter. Am Dienstag waren zunächst 23 von 50 Mitarbeitern positiv auf Covid-19 getestet worden. Quelle: Sina Schuldt/dpa

Zahl der Corona-Infizierten bei Wiesenhof steigt: 35 positiv getestet

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Wiesenhof-Schlachthof in Niedersachsen ist die Zahl der Infizierten auf 35 gestiegen. 341 Menschen wurden bis Mittwochnachmittag in dem Betrieb in Wildeshausen getestet. Bis Freitagnachmittag sollen alle Mitarbeiter des Betriebs getestet worden sein.

Wildeshausen. Nach dem Start eines Corona-Massentests unter Mitarbeitern einer Putenschlachterei des Wiesenhof-Konzerns in Niedersachsen ist die Zahl der Infizierten auf 35 gestiegen. Bis Mittwochnachmittag wurden nach Angaben der Wiesenhof-Mutter PHW 341 Menschen in dem Betrieb in Wildeshausen getestet. Unter den 35 Infizierten befinden sich vier Festangestellte und 31 Arbeiter mit Werkvertrag. In Absprache mit den Behörden seien die Beschäftigten sowie Kontaktpersonen umgehend ermittelt worden und befänden sich in Quarantäne. Bis Freitagnachmittag sollen alle Mitarbeiter des Betriebs getestet worden sein.

Alle 35 positiv Getesteten haben sich dem Unternehmen zufolge privat eine Unterkunft angemietet, nur eine der Personen wohne in einer Gemeinschaftsunterkunft. Nach Angaben eines Sprechers des Landkreis Oldenburg wohnen die Betroffenen in diesem Landkreis sowie den Nachbarkreisen Cloppenburg, Diepholz, Vechta sowie in Delmenhorst.

Unterdessen hat der Landkreis Oldenburg über das Landesgesundheitsamt weiteres Personal zur Kontaktverfolgung angefordert. „Kontaktverfolgung ist das A und O“, sagte der Sprecher. Diese sogenannten Containment Scouts seien speziell geschulte Mitarbeiter oder Medizinstudenten, die die Kontakte, die die Infizierten in den vergangenen Wochen hatten, nachverfolgen sollen.

RND/dpa