Samstag , 31. Oktober 2020
Die Menschen in Deutschland sollten sich in den kommenden Tagen vor der starken UV-Strahlung schützen. Quelle: dpa

Sonnenbrandgefahr: Wetterexperten warnen vor sehr starker UV-Strahlung

In den kommenden Tagen wird es richtig heiß in Deutschland. Die Sonne sorgt bei wolkenfreiem Himmel für Hitze, aber auch für eine gefährliche Belastung mit UV-Strahlung. Ein Wetterexperte klärt über das Risiko für die nächsten Tage auf.

Hannover. Über Deutschland rollt die erste Hitzewelle des Jahres hinweg. Schon am Mittwoch soll in vielen Teilen Deutschlands die 30-Grad-Marke geknackt werden. Auch am Donnerstag und Freitag soll es heiß bleiben. Jedoch drängen sich zum Wochenende hin immer wieder Schauer und Gewitter auf.

Bei wolkenlosem Himmel steigt auch die Gefahr von Sonnenbränden. Dafür verantwortlich ist die UV-Strahlung der Sonne. Im Westen und Südwesten ist die Gefährdungsstufe von Mittwoch bis Freitag sehr hoch. Im UV-Index liegt sie dort bei Stufe acht bis neun. Ab Stufe elf wird die Gefährdung als extrem angesehen. Ohne ausreichenden Schutz würde die Sonne die Haut sehr schnell verbrennen.

Sehr hohe Sonnenbrandgefahr

In den weiteren Teilen Deutschlands liegt der UV-Index nur geringfügig niedriger. “Bei Sonnenschein ist mit ungeschützter Haut die Wahrscheinlichkeit eines Sonnenbrandes sehr hoch. Wir raten im Sommer, sich nicht länger als zehn bis 15 Minuten ungeschützt der Sonne auszusetzen”, betont Meteorologe Jürgen Schmidt vom Portal wetterkontor.de.

Dementsprechend sollten sich alle Personen, die länger als 15 Minuten an der Sonne sind, gründlich eincremen. Bei der Gefahr eines Sonnenbrandes spielt auch der Hauttyp eine entscheidende Rolle, erklärt der Experte. “Hellhäutige Menschen sind deutlich empfindlicher als Menschen mit dunklerem Hauttyp.”

Schauer und Gewitter zum Wochenende

Während im Westen Deutschlands die Sonne glüht, kann es bereits am frühen Mittwochabend im Osten erste Schauer und Gewitter geben. Tief “Rosemarie” bringt kalte Luft in die höheren Lagen und macht Regen am Mittwoch und Donnerstag örtlich möglich. Am Donnerstag zieht aus Westen Tief “Sylvia” von Frankreich aus Richtung Deutschland. Auch im Westen kann es dann örtlich zu Schauern und Gewittern kommen.

Am Freitag erwartet uns trotz kleinerer Regengüsse der heißeste Tag der Woche. “In manchen Regionen kann es bis zu 33 Grad warm werden”, sagt Schmidt. Über das Wochenende bleiben Schauer und Gewitter weiter möglich. Am Samstag bleibt es trotzdem heiß. Durch den Regen wird es vor allem aber auch schwül. Im Osten steigt das Thermometer sogar auf bis zu 32 Grad. Zu Sonntag kühlt es ein wenig ab. Maximal 28 Grad sind im Osten drin.

Sommerliche Woche

Der Wochenstart und der Wochenverlauf bleiben sommerlich. Während am Montag noch vereinzelt Regenfälle drohen, wird der Dienstag wieder überall freundlich. “Es wird angenehm warm, aber nicht heiß. In der nächste Woche können wir nicht von einer Hitzewelle sprechen”, erklärt der Wetterexperte. Die Temperaturen pendeln sich um die 25 Grad ein.

RND/nis