Sonntag , 27. September 2020
Miley Cyrus, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Quelle: Jordan Strauss/Invision/dpa

Miley Cyrus durfte wochenlang nicht sprechen – jetzt plant sie eine Talkshow

Nach einer Stimmbandoperation durfte Popstar Miley Cyrus vier Wochen lang nicht sprechen. Inzwischen geht es der Sängerin besser, sie denkt sogar über eine eigene Talkshow im Fernsehen nach – was die Corona-Quarantäne damit zu tun hat.

Aus Langeweile wurde sie während der Coronavirus-Pandemie zur Trendsetterin: Miley Cyrus war der erste Star, der eine eigene Onlinevideochatshow startete. Auf ihrem Instragram-Livekanal “Bright Minded” unterhielt sich die 27-Jährige mit ihren berühmten Freunden – darunter Elton John, Demi Lovato, Kerry Washington und Selena Gomez. Im Podcast von “Variety” deutete Cyrus jetzt an, dass aus dem Zeitvertreib bald eine Talkshow im Fernsehen werden könnte: “Es wird was entwickelt, aber warten wir es ab!”

Cyrus verriet außerdem, dass sie sich im November unter das Messer legen musste: “Meine Stimmbänder waren beschädigt, weil ich sie überlastet hatte. Was keine Überraschung ist, wenn man bedenkt, dass ich seit meinem zwölften Lebensjahr auf Tournee bin.” Der Eingriff verlief perfekt, doch die darauffolgenden Wochen wurden für die Sängerin zur Qual: “Ich durfte vier Wochen lang nicht sprechen. Ich bin mit einer kleinen weißen Tafel herumgelaufen und habe darauf rumgeschrieben, um meine Mutter herumzukommandieren. Immerhin habe ich mich so an die Stille gewöhnt, die wir dann später während der Covid-Quarantäne hatten.”

Seit der OP hat Miley Cyrus keinen Alkohol mehr angerührt und ist deshalb sehr stolz auf sich: “In meiner Familie gibt es viele mit Suchtproblemen. Weshalb ich begriffen habe, warum ich so bin, wie ich bin. Mithilfe von Therapie kann ich aus der Vergangenheit für seine Zukunft lernen. Und es ist fantastisch, jeden Morgen zu 100 Prozent nüchtern und klar im Kopf aufzuwachen und frisch den Tag zu beginnen.”

RND/sin