Donnerstag , 22. Oktober 2020
Hatte sich auf ihr erstes Baby gefreut: Im vierten Schwangerschaftsmonat erlitt Popsängerin Indira Weis eine Fehlgeburt. Quelle: imago images/STAR-MEDIA

Im vierten Monat: Sängerin Indira Weis erleidet Fehlgeburt

Die Ex-Bro’Sis-Sängerin Indira Weis wollte nie Mutter werden, aber als sie unverhofft schwanger wurde, freute sie sich auf die Mutterschaft. Sie war schon dabei, ihr Haus auf die Zukunft mit Kind umzugestalten, als sie ihren Jungen durch eine Fehlgeburt verlor. Anfangs habe sie auch sterben wollen, gestand der Popstar in einem Interview mit RTL.

Eigentlich sah sie sich nicht als Mutter. Als sie dann überraschend schwanger wurde, freute sich Indira Weis doch sehr auf eine Zukunft mit Kind. Sogar einen Namen hatte die frühere Sängerin der Formation Bro’Sis schon für ihr Baby ausgesucht. Dann der Schock: Eine Fehlgeburt im vierten Monat. Das erzählt die Sängerin nun in einem Interview.

Alle Weichen waren schon für ein Baby gestellt

Alle Weichen waren gestellt. Weis zog in der noch ziemlich jungen Beziehung zu ihrem Lebensgefährten, einem Landschaftsgärtner, in den Odenwald. Im Interview mit RTL erzählte sie von ihrem sich wandelnden Familienbild, von ihrer anfänglichen Angst, ihre Freiheit aufgeben zu müssen. Und dann war sie überraschend schwanger. “Das ändert alles von dir”, sagte sie.

Ein Junge sollte es werden. “Wir haben im Haus angefangen, alles für das Kind vorzubereiten”, sagte Weis gegenüber RTL.

“Ich wäre am liebsten auch gestorben”

Es ist der Albtraum aller werdenden Eltern. Bei einer Routineuntersuchung stellte der Arzt fest, dass das Herz des Babys aufgehört hatte zu schlagen. “Ich wäre am liebsten auch gestorben”, bekannte die 40-Jährige.

In dem RTL-Interview stockt sie schließlich, nachdem sie versucht hat, die Schönheit des anderen, neuen Herzschlags in sich zu erklären. Jetzt möchte sie sich zurückziehen, den Verlust verarbeiten und verkraften.

Weis: Fehlgeburten sollten kein Tabuthema sein

Sieben Wochen ist der Schicksalsschlag jetzt her. Weis’ Wunsch für die Zukunft: Dass Fehlgeburten kein Tabuthema mehr sind. Sie habe sich geschämt, sich schlecht gefühlt als Frau. “Man denkt, dass man als Frau an der Fruchtbarkeit gemessen wird. Aber das ist natürlich völliger Quatsch. Keine Frau braucht sich dafür zu schämen. Keine Frau ist an irgendwas Schuld.”

Anfang der Nullerjahre war Indira Weis Mitglied in der Castingband Bro’Sis. 2011 nahm sie an “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” teil und verließ das Dschungelcamp als Fünftplatzierte.

RND/big