Samstag , 31. Oktober 2020
Die Erde auf Island steht derzeit nicht still: Auf zwei größere Beben am Samstag folgten bis heute hunderte kleinere Erdstöße. Quelle: imago images/Cavan Images

Erdbeben – Auf Island folgt Stoß um Stoß

Auf die stärkeren Erdbeben vom Samstag folgten auf Island Hunderte kleinerer Erschütterungen. Die Aussichten des nationalen Wetteramtes: das war nicht alles, es wird weitergehen. Es wird jedoch nicht davon ausgegangen, dass die Beben Anzeichen für einen bevorstehenden Vulkanausbruch sind.

Reykjavik. Auf Island kommt die Erde seit einigen Tagen nicht zur Ruhe: Seit zwei stärkeren Erdbeben am Samstag hat es im Norden der Nordatlantik-Insel Hunderte weitere Erschütterungen gegeben. Wie am Montagmorgen aus Daten des nationalen Wetteramtes hervorging, hatte die bislang kräftigste davon am Sonntagabend eine Stärke von 5,8.

Es wird mit weiteren Beben gerechnet

Dutzende anderer Erdbeben wiesen eine Stärke von über 3,0 auf. Es wurde damit gerechnet, dass in den kommenden Tagen viele weitere Beben folgen werden. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht.

Die Beben traten alle entlang der Bruchzone Tjörnes nördlich von Siglufjördur im hohen Norden der Insel auf, also weit entfernt von Reykjavik, der Hauptstadt im Südwesten des Landes.

Kein Anzeichen für einen bevorstehenden Vulkanausbruch

Nach Angaben des Rundfunksenders RÚV waren die schweren Erschütterungen am Samstag noch in vielen Kilometern Entfernung zu spüren. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es nicht. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Beben Anzeichen für einen bevorstehenden Vulkanausbruch sind.

RND/dpa