Suche zu Wasser und aus der Luft: Ein Rettungshubschrauber half bei der Suche nach dem Vierjährigen und flog ihn ins Krankenhaus – vergeblich. (Symbolfoto) Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Vierjähriger stürzt in See und ertrinkt

Ein kleiner Junge ist im ostfriesischen Westrhauderfehn unbemerkt in einen See gefallen und sofort untergegangen. Eltern und Passanten suchten das Gewässer nach dem Vierjährigen ab – zunächst erfolglos. Ein Taucher entdeckte das Kind schließlich, es starb jedoch am Abend in einem Krankenhaus.

Westrhauderfehn. Ein Vierjähriger ist im ostfriesischen Westrhauderfehn von einer schmalen Brücke in einen See gestürzt und an den Folgen gestorben. Das Unglück ereignete sich am Sonntagnachmittag. Der Junge war nach seinem Sturz in den Hahnentanger See sofort untergegangen, wie die Onlineausgabe der “Ostfriesenzeitung” berichtete.

Die Eltern bemerkten das Verschwinden ihres Sohnes nur Augenblicke später. Gemeinsam mit Passanten begannen sie eine verzweifelte Suche, die alarmierte Feuerwehr suchte von Booten aus, Taucher der DLRG beteiligten sich und ein Rettungshubschrauber kreiste über dem See. Vor Ort betreuten Polizisten und Notfallseelsorger die Eltern.

Zunächst konnte das Kind reanimiert werden

Ein Taucher fand das leblose Kind schließlich in Ufernähe unter Wasser, wie die Feuerwehr des Landkreises Leer berichtet. Der Junge konnte reanimiert werden, starb dann jedoch in einem Krankenhaus in Oldenburg.

RND/big