Freitag , 2. Oktober 2020
In der Region rund um Chongqing in China ist es zuletzt zu heftigen Regenfällen gekommen. Quelle: imago images/ZUMA Wire

Sie wollten Spielkameraden retten: Acht Grundschüler in China in Fluss ertrunken

Acht Grundschüler sind in China staatlichen Medien zufolge in einem Fluss ertrunken. Ein Kind sei in der Stadt Chongqing im Südwesten des Landes in den Fluss Fu gefallen und andere seien hinterher gesprungen, um zu helfen. Keines der Kinder überlebte den Rettungsversuch.

Peking. Im Südwesten Chinas sind acht Schulkinder nach einem fehlgeschlagenen Rettungsversuch an einem Fluss ertrunken. Wie die staatliche Volkszeitung berichtete, spielten die Kinder am Sonntag an einem Fluss am Rande der südwestchinesischen Stadt Chongqing. Als eines der Kinder ins Wasser fiel, versuchten die anderen sieben Kinder, die im Grundschulalter gewesen sein sollen, zu helfen, ertranken aber ebenfalls.

Nach einer Suchaktion wurden die Leichen aller acht Kinder im Wasser entdeckt. Für die Region war schwerer Regen vorhergesagt worden, ob das Wetter eine Rolle spielte, war jedoch unklar.

Nach Schätzung des chinesischen Gesundheitsministerium ertrinken in China jährlich über 50 000 Menschen. In einigen ländlichen Gemeinden Chinas lernen nur zehn Prozent der Kinder schwimmen.

RND/dpa/AP