Sonntag , 27. September 2020
Black-Lives-Matter-Demos wie hier in Los Angeles gibt es seit dem Tod George Floyds überall in den USA: Bei einem Protestmarsch in Palmdale, Kalifornien, rettete ein Polizist einem elf Monate alten Baby das Leben. (Symbolbild) Quelle: imago images/ZUMA Wire

Black-Lives-Matter-Demo: Polizist rettet Baby das Leben

Auf einer Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA verliert ein elf Monate altes Baby plötzlich das Bewusstsein. Die Mutter gerät in Panik, ein Polizist aus dem Los Angeles County aber bewahrt Ruhe und hilft. Mit einem Handgriff bringt er den kleinen Jungen wieder zum Atmen.

Die derzeit wegen rassistisch motivierter Gewalt unter heftigem Beschuss stehende Polizei Amerikas als Freund und Lebensretter: Eine Überwachungskamera zeichnete auf, wie in Los Angeles ein Deputy ein Baby vor dem Ersticken rettete. Der Vorfall, der erst jetzt durch Nachrichtenkanäle wie CNN und RT publik wurde, ereignete sich bereits am 31. März bei einer Black-Lives-Matter-Demonstration in der kalifornischen Metropole.

Die Mutter des elf Monate alten Babys nahm demnach mit einer anderen Frau an einer Protestkundgebung in Palmdale im nördlichen Teil des Los Angeles County teil, als sich der Gesundheitszustand ihres Kindes ganz plötzlich verschlechterte. Der kleine Junge verlor das Bewusstsein und hörte zu atmen auf, wie das Sheriffbüro mitteilte.

Sheriff hilft der Frau mit ihrem Kind

Verzweifelt rannten die Frauen über den Parkplatz eines Supermarkts, wo eine Gruppe von Beamten stand, die den Protestzug überwachten. Im Video ist zu sehen, wie Deputy Cameron Kinsey den Frauen entgegenrennt, als er ihre Panik bemerkt. Die Frauen geben Kinsey das Kind, der ihm den Mund mit einem Finger von Erbrochenem befreit. Umgehend setzte der Atem des Kindes wieder ein.

RND/big