Sonntag , 27. September 2020
Eine Gruppe Pinguine steht dicht beisammen in ihrem Gehege in einem Zoo. (Symbolbild) Quelle: Thomas Frey/dpa

Britischer Zoo muss wegen Corona-Krise schließen – Tiere werden obdachlos

Im englischen Torquay muss ein Zoo wegen der Corona-Krise schließen. 44 Mitarbeiter müssen sich nun nach einem neuen Job umschauen. Und auch die Zukunft der Tiere ist ungewiss.

Torquay. Die Corona-Pandemie hat heftige wirtschaftliche Folgen. Einige Unternehmen werden die Krise nicht überstehen. Im englischen Torquay muss nun ein Zoo seine Pforten dauerhaft schließen, berichtet “The Sun”. Die Wartung und Instandhaltung sei zu teuer geworden. Ohne Einnahmen konnte der Zoo die Kosten nicht mehr stemmen. Es ist der erste Tierpark in Großbritannien, der der Corona-Krise zum Opfer fällt.

“Es ist bedauerlich, dass Living Coasts nach seiner Schließung während der aktuellen globalen Coronavirus-Pandemie nicht wieder als Besucherattraktion eröffnen wird”, schreibt der Zoo auf seiner Homepage. Die 44 Mitarbeiter müssen sich nun einen neuen Job suchen.

Tiere suchen neues Zuhause

Im Küstenzoo Living Coasts konnten Besucher unter anderem Pinguine, Robben, Seeenten und Seeschwalben beobachten. Nun suchen Hunderte Tiere ein neues Zuhause.

“Living Coasts ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Zoos und Aquarien. Sobald die Corona-Beschränkungen aufgehoben sind, werden wir nach neuen Unterkünften für die Tiere suchen”, heißt es auf der Homepage des Zoos. Es werde alles versucht, damit keines der Tiere eingeschläfert werden müsse.

RND/nis