Samstag , 19. September 2020
Clemens Tönnies muss sich nicht in Quarantäne begeben. Quelle: imago images/Team 2

Nach Corona-Ausbruch in Schlachtbetrieb: Clemens Tönnies muss nicht in Quarantäne

Nach dem Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb des Konzerns Tönnies steht dessen Chef Clemens Tönnies stark in der Kritik. Mittlerweile sind rund 7000 Menschen im Kreis Gütersloh in Quarantäne. Clemens Tönnies selbst gehört aber nicht dazu, obwohl er bei der Arbeit war.

Rheda-Wiedenbrück . Clemens Tönnies, Gesellschafter von Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies, muss nach einem starken Anstieg von Corona-Infizierten unter der Belegschaft am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück nicht in Quarantäne. “Clemens Tönnies ist auch nicht infiziert oder durch Corona krank geworden”, sagte Konzernsprecher André Vielstädte am Donnerstag.

Keine Äußerung zu Krankenhausaufenthalt

Der 64-Jährige, beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 Vorsitzender des Aufsichtsrates, sei nach einem Krankenhausaufenthalt zwar wieder bei der Arbeit, aber noch nicht mit dem sonst üblichen Arbeitspensum, sagte der Sprecher. Mit Verweis auf die Privatsphäre wollte sich Vielstädte nicht zum Grund für den Krankenhausaufenthalt äußern.

RND/dpa