Donnerstag , 29. Oktober 2020
Der Abgleich beider Fälle sie erst einmal ein Routine-Vorgang, so der Staatsanwalt. Quelle: imago images/Die Videomanufaktur

Ermittler prüfen Verbindung der Fälle Maddie und Tristan

1998 wurde die verstümmelte Leiche des 13-jährigen Tristan in Frankfurt gefunden. Nun überprüfen die Ermittler eine mögliche Verbindung zum Fall Maddie – in dem ein Deutscher des Mordes verdächtigt wird. Das sei allerdings zuerst einmal Routine, so der Oberstaatsanwalt.

Frankfurt/Main. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft überprüft einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fall Maddie und dem Fall Tristan. “Wir prüfen, ob es Querverbindungen geben kann”, sagte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag. Zuvor hatte die “Frankfurter Neue Presse” darüber berichtet.

Anfang Juni hatten das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig überraschend mitgeteilt, dass der wegen anderer Delikte inhaftierte Christian B. im Fall Madeleine McCann unter Mordverdacht steht. Das damals dreijährige britische Mädchen verschwand 2007 aus einer Apartmentanlage im portugiesischen Praia da Luz.

Überprüfung von Parallelen ist “Routinemaßnahme”

Es sei „eigentlich eine Routinemaßnahme“, in solchen Fällen zu schauen, ob des Parallelen geben kann, sagte Oberstaatsanwalt Noah Krüger der dpa. Es sei zu früh, „um zu spekulieren“. Die verstümmelte Leiche des 13-jährigen Tristan Brübach wurde 1998 im Frankfurter Stadtteil Höchst gefunden. Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

RND/dpa