Mittwoch , 23. September 2020
Ein Hubschrauber brachte 60 Wanderer von der Höllentalangerhütte ins Tal. Quelle: Matthias Balk/dpa

Brücken kaputt: Wanderer müssen mit Hubschraubern gerettet werden

Rund 60 Wanderer, darunter auch Kinder, saßen am Wochenende in einer Hütte fest. Weil Brücken durch das Unwetter beschädigt wurden, konnten die Menschen nicht zurück ins Tal kommen. Deshalb wurden Hubschrauber eingesetzt, um die Tourgänger zu retten.

Garmisch-Partenkirchen. Nach dem schweren Unwetter am Wochenende haben Hubschrauber im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Wanderer ins Tal gebracht. Landrat Anton Speer rief am Sonntag den Katastrophenfall aus. Den Angaben zufolge sitzen gut 60 Wanderer auf der Höllentalangerhütte fest, unter ihnen auch Kinder. Wegen beschädigter Brücken können sie vorerst nicht zu Fuß ins Tal zurück gelangen. Sie werden mit Hubschraubern ausgeflogen.

Verletzte gibt es einem Sprecher der Bergwacht zufolge aber nicht. Die Wanderer hätten auf der Hütte übernachtet. In der Nacht waren bereits gut 200 Bewohner der Gemeinde Grainau vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, nachdem ein Bach über die Ufer getreten und eine Mure abgegangen war.

RND/dpa