Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht in der Staatskanzlei während einer Pressekonferenz. Laumann hat «begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage» eines in Düsseldorf geplanten Konzerts mit 13.000 Zuschauern. Das Konzept sei nicht mit dem Land abgestimmt worden, erklärte er gegenüber der dpa. Quelle: Federico Gambarini/dpa

Konzert mit 13.000 Zuschauern in Düsseldorf: Land NRW hat Zweifel an rechtlicher Grundlage

Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und "The Boss Hoss" soll am 4. September vor 13 000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden. Doch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat “begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage” des Konzerts. Dieses sei nicht mit dem Land abgestimmt worden, erklärt er am Freitag.

Düsseldorf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat “begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage” des in Düsseldorf geplanten Konzerts mit 13 000 Zuschauern. Das Konzept sei nicht mit dem Land abgestimmt worden, erklärte er am Freitag. Das Ministerium habe das Düsseldorfer Gesundheitsamt angewiesen, “unverzüglich die Rechtsgrundlage für diese Genehmigungsentscheidung darzustellen”.

Zuvor war bekanntgeworden, dass ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und „The Boss Hoss“ am 4. September vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden soll. „Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben“, sagte Veranstalter Marek Lieberberg laut einer Mitteilung. Es wäre laut Veranstalter das erste Großkonzert seit Mitte März in Deutschland.

RND/dpa