Donnerstag , 29. Oktober 2020
USA, Windsor: Ein Topf steht auf einem Herd, nachdem ein Wohnmobil von einem Tornado in Folge des Tropensturm «Isaias» zerstört wurde. «Isaias» war besonders am Dienstag über den Nordosten der USA hinweggezogen. Quelle: Robert Willett/The News & Observ

Auch Tage nach US-Sturm “Isaias” noch Hunderttausende ohne Strom

Sturm „Isaias“ hat an der Ostküste der USA für jede Menge Verwüstung gesorgt – mindestens neun Menschen kamen ums Leben. Drei Tage nach dem Durchzug des Sturms waren auch am Freitag immer noch viele Haushalte ohne Strom. Allein in der Region New York wurden mehr als 120.000 betroffene Kunden registriert.

New York. Drei Tage nach dem Durchzug von Sturm “Isaias” über den Nordosten der USA waren am Freitag immer noch Hunderttausende Haushalte ohne Strom. Allein in der Region New York meldete der Versorger Coned mehr als 120.000 betroffene Kunden. Die allermeisten davon würden bis Sonntag wieder ans Netz angeschlossen, hieß es.

Am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) war es zudem wegen eines Defekts im Übermittlungsnetz zu einem kurzfristigen Ausfall in Manhattan gekommen, bei dem unter anderem weite Teile der Upper Westside im Dunkeln blieben.

Die Daten-Webseite PowerOutage.us registrierte im gesamten Nordosten mehr als 1,2 Millionen betroffene Haushalte. „Isaias“ war insgesamt glimpflich verlaufen, hatte aber viele Bäume umgestürzt. In den Vereinigten Staaten verlaufen Stromleitungen überirdisch und sind deshalb deutlich störungsanfälliger.

RND/dpa