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Die Bergung der gesunkenen Admiral's-Cup-Siegeryacht "Rubin" von 1973 in der Nordsee. Quelle: -/Wasserstraßen- und Schifffahr

Nordsee: Historische Yacht aus 18 Metern Tiefe geborgen und nach Cuxhaven geschleppt

Am Donnerstag geht die historische deutsche Admiral's-Cup-Siegeryacht "Rubin" in der Nordsee unter. Die Segler an Bord, vier Männer und drei Frauen, können gerettet werden. Nun ist die Yacht aus 18 Metern Tiefe geborgen und nach Cuxhaven gebracht worden.

Cuxhaven. Die in der Nordsee im Bereich Außenelbe gesunkene frühere deutsche Admiral's-Cup-Siegeryacht "Rubin" ist geborgen worden. Am Donnerstagabend habe sie Cuxhaven erreicht, teilte das Bergungsunternehmen Otto Wulf GmbH & Co. KG auf dpa-Anfrage mit. Das Schiff war zuvor aus 18 Metern Tiefe gehoben worden.

Bei dem Schleppvorgang lag ein Großteil der Yacht unter Wasser. Mast und Bug ragten aus dem Wasser. Ein Taucher hatte in der von starker Strömung geprägten Außenelbe eine Hebevorrichtung an dem Havaristen befestigt. Die 15-Meter-Yacht, die inzwischen den Namen “Sharki” trägt, war am späten Dienstagabend mit sieben polnischen Seglern an Bord gesunken.

Segler können sich retten

Die Wasserschutzpolizei prüft, ob das Boot wie vom Kapitän geschildert mit einer Fahrwassertonne kollidiert und dann untergegangen war. Die Segler, vier Männer und drei Frauen, hatten sich auf eine Rettungsinsel flüchten können und waren von den Seenotrettern geborgen worden. Alle blieben unverletzt. Das Boot war auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland.

RND/dpa