Ein Toter ist Vater von Zwillingen geworden: Mit eingefrorenem Sperma löste die 37-jährige Lucy Kelsall ein Versprechen ein, das sie ihrem sterbenden Mann 2017 gegeben hatte. (Symbolfoto)

Witwe bekommt Zwillinge von totem Ehemann

Auf dem Totenbett gab Lucy Kelsall ihrem sterbenden Mann das Versprechen, ihn zum Vater zu machen. Jetzt ist die 37-jährige Britin Mutter der Zwillinge David und Samuel geworden. Kelsall ist froh, “dass ich für immer etwas von David haben werde”.

David und Samuel haben keinen Vater. David Kelsall kam vor drei Jahren ums Leben, er starb an Kehlkopfkrebs, der 2014 diagnostiziert worden war. Vor zehn Wochen gebar seine Witwe, Lucy Kelsall (37), Zwillinge, wie der britische “Mirror” jüngst berichtete. Sie verwendete Sperma, das ihr Mann hatte einfrieren lassen, bevor er den Kampf gegen die Krankheit verlor.

Lucy versprach ihrem David, er werde posthum Vater werden

Die aus Bristol stammende Kelsall hatte ihrem geliebten Mann, den sie 2012 geheiratet hatte, das Versprechen gegeben, dass er auf jeden Fall Vater werden würde. “Einige Tage, bevor er starb, sagte ich ihm, dass ich immer noch beabsichtige, sein Baby zu bekommen, und er war echt überrascht und echt glücklich”, erzählte Kelsall dem “Mirror”.

Die Ärzte hätten ihr nur geringe Hoffnungen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft gemacht. Doch schon der zweite Versuch einer In-vitro-Fertilisation glückte.

“Er wäre ein wunderbarer Vater gewesen”

“Er wäre ein wunderbarer Vater gewesen”, ist Kelsall überzeugt und froh, “dass ich für immer etwas von David haben werde”. Einer der Zwillingssöhne habe Vater Davids lange Beine, der andere seine grünen Augen.

Bei einer klassischen In-vitro-Fertilisation werden die Eizellen mit dem aufbereiteten Sperma in einem Reagenzglas zusammengebracht. Es findet eine spontane Befruchtung statt.

RND/big