Ein weißes Fahrrad erinnert am Ort eines Verkehrsunfalls in Aachen an einen Toten. Quelle: Ralf Roeger/dpa

Knapp 450 Radfahrer sterben nach Unfällen – Ältere besonders gefährdet

445 Fahrradfahrer überlebten einen Unfall im Straßenverkehr nicht. Mehr als 50 Prozent von ihnen waren 65 Jahre oder älter. Bei Elektrofahrrädern lag der Anteil sogar noch höher.

Wiesbaden. Falsches Verhalten auf der Straße oder beim Abbiegen übersehen: Bei Unfällen im Straßenverkehr sind im vergangenen Jahr 445 Fahrradfahrer ums Leben gekommen. Damit blieb nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom Mittwoch die Zahl der Todesopfer im Vergleich zum Vorjahr konstant. Allerdings stieg die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer seit 2010 um 16,8 Prozent.

Unter den tödlich Verletzten waren mehr als die Hälfte (53,8) 65 Jahre oder älter. Bei Elektrofahrrädern lag der Anteil noch höher - bei 72 Prozent.

Unter den Getöteten fuhren 118 ein Pedelec. Solche Elektrofahrräder unterstützen Radler bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern mit einem E-Motor. Fast 87.000 Radfahrer wurden im vergangenen Jahr auf den Straßen verletzt.

RND/dpa