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Joko Winterscheidt (l.) und Klaas Heufer-Umlauf erspielten sich erneut 15 Minuten Sendezeit.

Joko & Klaas prangern Quotenwettkampf der TV-Sender an

Ihre Fans hatten es bereits vermutet: An diesem Mittwoch würden Joko Winterscheid und Klaas Heufer-Umlauf ihre 15 gewonnen Minuten nutzen, um eine Gaga-Aktion zu starten. So begann Joko die Show mit der Einleitung: „Wir nehmen Pro7 unter unsere Flügel und geben ihnen die Chance, in diesem wahnsinnig brutalen Kampf, der da draußen herrscht von Privatfernsehsendern, eine Chance zu haben. Denn wir haben 15 Minuten im Gepäck, die brutal sind.“

Sein Kompagnon Klaas führte weiter aus: „Da wird jeden Morgen ein regelrechter Wettkampf betrieben zwischen den großen Privatsendern. Wer hat die besseren Quoten? Wer hat mehr Zuschauer?“ Und weiter: „Wir haben im Moment bei RTL ‚Das Sommerhaus der Stars‘ Assis, die sich anschreien und verprügeln. Das wollen natürlich eine Menge Leute sehen.“

Joko und Klaas: Neuer Hashtag lautete #SchweinvsRTL

Ihr Kontrastprogramm: Ein kleines Schweinchen namens Paul, das mit einer Kamera auf dem Rücken durch die Kunstgalerie König lief. Mit dieser Gaga-Aktion wollten sie Hauptkonkurrent RTL Zuschauer abluchsen und lieferten gleich einen eigenen Hashtag für Beiträge in den sozialen Netzwerken mit: #SchweinvsRTL.

Nach der Sendung posteten Joko und Klaas eine Kachel auf Instagram mit der Frage: „War das Quatsch oder geniale Meta-Kunst?“

In der vergangenen Woche hatten Joko und Klaas mit einem aufrüttelnden 15-Minuten-Film über das griechische Flüchtlingslager Moria am Mittwochabend mehr als 1,6 Millionen Zuschauer erreicht. „A Short Story of Moria“ zeigt die Realität des Lagers dabei schonungslos und mit erschütternden Bildern.

Neben dem Video-Call mit dem 21-jährigen Afghanen Milad Ebrahimi waren ein Tränengaseinsatz der griechischen Polizei und weinende und schreiende Kinder zu sehen. Es sei am Rande des Erträglichen, dies zu sehen, sagten Joko und Klaas zum Beginn der Sendung. Sie warnten davor, den Film zusammen mit Kindern anzusehen.

Von Thomas Kielhorn/RND