Herzogin Meghan Quelle: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa

Meghan beantragt Verschiebung von Prozess gegen Zeitung

hat um Verschiebung ihres Prozesses gegen die britische Boulevardpresse gebeten. Hintergrund ist eine Klage gegen die „Mail on Sunday“. Ein zehntägiger Prozess sollte eigentlich im Januar beginnen.

London. Prinz Harrys Frau Meghan hat um die Verschiebung des Beginns eines Prozesses zu ihrer Klage gegen eine britische Boulevardzeitung gebeten. Die Herzogin von Sussex stellte den Antrag Gerichtsunterlagen zufolge vor einer Anhörung zu dem Fall, die für Donnerstag angesetzt war. Zuvor war ein Buch über den Rückzug von Meghan und Harry von königlichen Pflichten für eine Berücksichtigung in dem Gerichtsverfahren zugelassen worden. Das könnte eine neue Fragestellung vor Gericht hervorrufen.

Prozess sollte im Januar starten

Meghan verklagt die „Mail on Sunday“ und ihren Verleger Associated Newspapers wegen Urheberrechtsverletzung, Missbrauchs privater Informationen und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz von Großbritannien. Anlass für die Klage ist, dass die Zeitung Auszüge aus einem Brief der Herzogin an deren Vater veröffentlicht hatte. Die „Mail on Sunday“ argumentiert, ein „öffentliches Interesse“ an Vertretern des britischen Königshauses schließe auch deren „persönliche und Familienbeziehungen“ mit ein.

Ein zehntägiger Prozess sollte im Januar anfangen. Mit Meghans Antrag wird sich voraussichtlich am (morgigen) Donnerstag ein Richter am High Court auseinandersetzen.

RND/AP