Gotthilf Fischer ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Quelle: Alexander Kluge/SWR/Alexander Kl

SWR trauert um Gotthilf Fischer: „Haben einen Botschafter der Musik verloren“

Stuttgart. Nach dem Tod von Gotthilf Fischer trauert auch der SWR um den bekannten und beliebten Chorleiter. Fischer sei zeit seines Lebens dem Südwestrundfunk und den Vorgängersendern verbunden gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Die bekannteste SWR-Sendung, an der Fischer beteiligt war, ist „Straße der Lieder“: Mit seinen Chören bereiste der Dirigent in einem Oldtimerbus im Auftrag des Südwestrundfunks und seinen Vorgängersendern ab 1995 zwölf Jahre lang das Land. Fischer starb bereits am Freitag im Alter von 92 Jahren, wie seine Managerin Esther Müller bestätigte.

„Mit Gotthilf Fischer haben wir einen der weltweit berühmtesten Schwaben und einen wichtigen Botschafter der Musik verloren. Er hat es wie kein anderer geschafft, die Menschen auf der Welt über alle Generationen und Ländergrenzen hinweg für den Gesang zu begeistern und sie zu verbinden“, sagte SWR-Intendant Kai Gniffke laut der Mitteilung. Mit seinen Fischer-Chören habe er nicht nur unersetzbare musikalische Basisarbeit geleistet, er sei auch ein Menschenverbinder gewesen. „Nicht zuletzt in der vom SWR produzierten TV-Reihe ‚Straße der Lieder‘ hat Gotthilf Fischer seinen schwäbischen Esprit einfließen lassen und so den Südwesten zum Singen gebracht“, so Gniffke.

Zum Tod von Gotthilf Fischer sendet der Radiosender SWR 4 Baden-Württemberg am Donnerstag (17. Dezember) um 21 Uhr einen Schwerpunkt in der „Volkstümlichen Hitparade“.

RND/seb