Hat Niko die falsche Entscheidung getroffen? Quelle: TVNOW

Kurz vor dem Finale: Schmeißt der „Bachelor“ die Falsche raus?

Jetzt wird es emotional: In der achten Folge, die am kommenden Mittwoch (10. März) auf RTL läuft und bereits jetzt bei TV Now zu sehen ist, lernen die vier verbliebenen „Bachelor“-Kandidatinnen Mimi, Michèle, Linda und Stephie nicht nur Nikos Eltern kennen – der Rosenkavalier trifft auch eine folgenschwere Entscheidung, die er vielleicht bereut.

Achtung, Spoiler!

Wegen Corona ist in dieser Staffel alles ein bisschen anders: Gedreht wird in Deutschland, und auch das Kennenlernen mit den Familien ist anders. So dürfen die vier Rosenanwärterinnen zwar schon in dieser Folge Nikos Eltern und Geschwister kennenlernen anstatt wie sonst erst in der Finalfolge, doch dafür ohne Händeschütteln und Umarmungen und als skurriles „Gruppendate“. So sitzen Mimi, Michèle, Linda und Stephie mit Niko, seinen Eltern, seiner Schwester und seinem Bruder an einer langen Tafel in einem Schloss. In den verschiedensten Konstellationen wird sich dann unterhalten. Alle sind offensichtlich aufgeregt, geben aber ihr Bestes – ein bisschen wie im Bewerbungsgespräch. Mimi (26) kommt dabei am besten weg, macht Witze und hat die Lacher auf ihrer Seite.

Die Familie hält sich im Nachhinein bedeckt, wie es meist der Fall ist – Niko solle auf sein Herz hören. Und das muss er dann auch gleich am selben Tag noch: Denn die erste Frau muss schon gehen. Es trifft Linda, die das irgendwie schon geahnt hatte, sich selbst deshalb „töricht“ nennt und tatsächlich ein paar Tränen verdrückt. Sich aber nicht unterkriegen lassen will: „Weiter geht’s, wenn man fällt, bleibt man ja nicht liegen“, sagt sie – ihr Traummann kommt bestimmt. Niko war es nicht.

Homedates ohne Familien der Frauen

Die anderen sind erleichtert, eine Runde weiter. Die Homedates stehen an, wegen Corona aber größtenteils ohne die Familien der Kandidatinnen. Die werden diesmal nur mit Videobotschaften dazugeschaltet – und bei Mimi kommen sie spontan kurz auf der Terrasse vorbei. Der „Bachelor“ bekommt Einblicke in „Stephies Rentnerleben“ in Bayern, wie er scherzt, als sie ihm von ihrer Vorliebe fürs Spazieren erzählt. Er kichert und kuschelt mit Michèle in Köln, wo die beiden sich Kinderbilder von ihr ansehen und Niko danach gesteht: „Ich mag sie ein bisschen mehr.“ Und auch bei Mimi in der Nähe von Mainz geht es kuschelig zu, bis ihre Familie überraschenderweise aufkreuzt. Niko wirkt sichtlich aufgeregt – „Wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, schaue ich immer Mimi an“, sagt er. Das macht er tatsächlich, und sagt ihr später: „Du bist wie Zuhause.“ Große Worte.

Dann steht die nächste Entscheidung an, und jetzt wird es wirklich spannend. Die erste Rose bekommt, wenig überraschend, Mimi. Zwischendurch werden Szenen von Niko eingeblendet, in denen er davon spricht, dass er sich „zerrissen“ fühlt und Angst hat, die falsche Entscheidung zu treffen. Die nächste Entscheidung überrascht dann tatsächlich: Er schmeißt nämlich Michèle raus, die von Anfang an neben Mimi als Favoritin galt und von der er noch nach dem Homedate in Köln erzählt hatte, wie sehr er sie vermisst.

Beim Verabschiedungsgespräch, bei dem sie freundlich und gefasst bleibt, auch wenn man ihr die Verletzung ansieht, wird auch nicht wirklich klar, aus welchem Grund er sich gegen sie entschieden hat. Später sagt er dann, er habe sie noch nicht so gut einschätzen können wie die anderen. Michèle hingegen versucht, es pragmatisch zu sehen: Lieber jetzt schon rausfliegen als im Finale gegen Mimi zu verlieren, meint sie – und sieht die 26-Jährige offenbar schon als Gewinnerin.

Das dürften die Zuschauer wohl auch so sehen – wären da nicht die folgenden Szenen des nach der Entscheidung verzweifelt wirkenden Nikos. Hat er etwa die falsche Entscheidung getroffen? „Nach Köln habe ich sie vermisst ohne Ende“, sagt er über Michèle, und: „Ich vermisse sie jetzt schon.“ Dann fragt er sich, ob er überhaupt in der Sendung wäre, wenn er Michèle schon vorher getroffen hätte – die beiden hatten bereits vor dem „Bachelor“ Kontakt über Instagram. Entscheidet er sich noch mal um – und geht das überhaupt?

In der Vorschau aufs Finale jedenfalls ist kaum etwas von den Dreamdates von Mimi und Stephie zu sehen. Stattdessen: Ein verzweifelter Niko, der Michèle anruft. Und eine Szene, in der er sagt: „Ich wusste sofort, das war die falsche Entscheidung.“ Es bleibt spannend.

RND/hsc