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Luisa (23) ist schwer an Corona erkrankt. Quelle: Pro Sieben/Screenshot

Ärzteverband lobt Corona-Aktion von Joko und Klaas: „Alles richtig gemacht“

Berlin. Der Virchowbund, der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, hat die Sondersendung „Wir müssen über Corona reden“ der ProSieben-Entertainer Joko und Klaas als guten Beitrag zur Aufklärung über Covid-19 gelobt. „Die gestrige Sendung hat alles richtig gemacht. Jede Impfung, die wir als Resultat dieses Spots erreichen, hilft uns weiter“, erläuterte ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) hatte in der Sendung am Mittwoch appelliert, sich impfen zu lassen. Vor ihm waren eine junge Frau mit Long-Covid-Erkrankung und ein Oberarzt einer Intensivstation aufgetreten und hatten ihre Erlebnisse geschildert. Leise Musik untermalte die Aussagen, die die drei Gäste je allein auf einer Bühne machten. Fast zwei Millionen guckten ihnen allein live im TV zu.

„Kommunikation ist das größte Problem in der Pandemie“

„Kommunikation ist das größte Problem in der Pandemie“, so der Virchowbund. „Gemeinsam mit der Bundesärztekammer haben wir als Verband der niedergelassenen Ärzte erst vor Kurzem – zum wiederholten Mal – laienverständliche, mehrsprachige Informationen über die (Auffrischungs-)Impfung in TV und anderen Medien gefordert.“ Man fordere „eine Kampagne, um Wissenslücken in der Bevölkerung zu schließen und gezielt verbreitete Fake-News richtigzustellen“.

Der Verband stellte heraus, wie die 23-jährige Long-Covid-Patientin live auf ProSieben über ihren Leidensweg berichtet hatte: „Stimmen von Betroffenen, wie der Patienten Luisa, können eine wertvolle Ergänzung sein, um nicht nur den Verstand, sondern auch die Emotionen der Zuseher anzusprechen. Sie geben der Krankheit ein Gesicht.“

RND/dpa