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E-Book-Reader sind eine praktische Alternative zu gedruckten Büchern: Nutzer können auf den Geräten viele gespeicherte Geschichten lesen. Quelle: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

E-Book-Reader im Test: Großteil schneidet „gut“ ab

Berlin. Besonders im Urlaub sind E-Book-Reader praktisch: Denn damit können Reisende viele Geschichten lesen, ohne schwere Bücher mitschleppen zu müssen. Sieben der acht getesteten Geräte bekommen von der Stiftung Warentest die Note „gut“. Das zeigt eine Untersuchung in der aktuellen Zeitschrift „Test“ (05/2022).

Die getesteten E-Book-Reader kosten zwischen 79 und 430 Euro. Ganz vorne – mit der Note 1,7 – lagen: Amazon Kindle Paperwhite 2021 (rund 150 Euro), Amazon Kindle Paperwhite Signature Edition 2021 (etwa 190 Euro), Tolino Vision 6 (knapp 170 Euro), Kobo Elipsa (rund 430 Euro) sowie Kobo Sage (etwa 290 Euro).

Wie ist die Auswahl an Lesestoff auf den Geräten?

Wer das Amazon-System wählt, ist laut „Test“ weniger flexibel. Denn die Kindle-Geräte von Amazon konnten im Test das Format Epub nicht öffnen, das häufig öffentliche Bibliotheken nutzen. Daher bekamen sie trotz Top-Akkulaufzeit nur die Note „gut“.

Die Auswahl an Shops und Bibliotheken sei bei Tolino, Kobo oder Pocketbook deutlich größer. Die Nutzerinnen und Nutzer können so E-Books – etwa über die Plattformen Onleihe oder Overdrive – ausleihen.

Tipp: Klassiker sowie Werke unbekannter Autorinnen und Autoren gibt es oft auch kostenlos – etwa bei den Onlineshops von Weltbild und Hugendubel.