Montag , 21. September 2020
Die Schauspielerin Stefanie Reinsperger wird als Hauptkommissarin Rosa Herzog im Dortmunder "Tatort" neue Fähigkeiten einsetzen. Quelle: Henning Kaiser/dpa

Neue Dortmunder „Tatort“-Kommissarin hat spezielle Fähigkeiten

Die neue Hauptkommissarin Rosa Herzog muss neben ihrem zynischen Kollegen bestehen. Wahrscheinlich wurden der Ruhrpott-Ermittlerin deshalb besondere emotionale Begabungen zugeschrieben. Welche das sind, verrät die Schauspielerin Stefanie Reinsperger bei einem Drehtermin.

Dortmund. Neue Fähigkeiten für den “Tatort” in Dortmund: Die neue Hauptkommissarin Rosa Herzog ist Schnellsprecherin, Expertin für Mikroexpression und engagiert sich emotional. Das verriet Schauspielerin Stefanie Reinsperger am Mittwoch bei einem Drehtermin in Köln.

Als Teil des vierköpfigen Ermittlerteams wird die 32-Jährige in der Folge “Heile Welt” in der ersten Jahreshälfte 2021 zu sehen sein. Reinsperger tritt die Nachfolge von Kommissarin Nora Dalay, gespielt von Aylin Tezel, an. “Ich bin auf das Lesen von Mikroexpression beim Menschen spezialisiert, beobachte vor allem die Körpersprache genau”, erklärt sie ihre Rolle im Ruhrpott-Krimi.

Gute Stimmung am “Tatort”-Set

In der Folge mit ihrem ersten Auftritt wird die verkohlte Leiche einer jungen Frau nach einem Brand in einer Hochhaussiedlung entdeckt. Das Team sieht sich mit Rassismus, Polizeigewalt und Fake News konfrontiert. Herzog muss an der Seite des zynischen Peter Faber (Jörg Hartmann), Kollegin Martina Bönisch (Anna Schudt) und Jan Pawlak (Rick Okon) bestehen. Am Set laufe es bestens: “Die Stimmung ist superschön, ich bin herzlich und liebevoll aufgenommen worden. Die drei sind fantastische Kollegen, die ihren Job sehr ernst nehmen.”

Reinsperger ist gebürtige Österreicherin und hatte sich bislang vor allem als Theater-Schauspielerin einen Namen gemacht. Dabei trat sie unter anderem in Wien, Düsseldorf und Berlin auf. Dem Berliner Ensemble wird die Neu-Kommissarin weiterhin treu bleiben. Die bisherige Darstellerin Tezel ist ausgestiegen, weil sie sich neuen künstlerischen Herausforderungen stellen will.

RND/dpa